Länderinfos für USA:
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Länderinfos für USA:
Allgemeines:
- Lage:
Nordamerika. - Fläche:
9.629.047 qkm. - Bevölkerungszahl:
307.212.123 (Schätzung 2009). - Bevölkerungsdichte:
32 pro qkm. - Hauptstadt:
Washington DC. Einwohner: 588.337 (Schätzung 2009).
In den USA gibt es 25 Städte mit einer größeren Bevölkerungszahl als Washington DC. New York ist mit über 8 Millionen Einwohnern die größte Stadt. Chicago, Dallas, Houston, Los Angeles, Philadelphia, Phoenix, San Antonio und San Diego hatten 2009 über eine Million Einwohner. - Staatsform:
Präsidiale Bundesrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung seit 1789, letzte Verfassungsänderung 1992. Zweikammerparlament (Congress): Repräsentantenhaus (House of Representatives) mit 435 für zwei Jahre gewählten Abgeordneten und Senat (Senate) mit 100 für sechs Jahre gewählten Mitgliedern (1/3 der Senatoren werden alle 2 Jahre neu gewählt). Nach dem Staats- und Regierungschef wird der höchste Rang vom Außenminister (Secretary of State) eingenommen. Die USA besteht aus 50 gleichberechtigten Bundesstaaten mit eigener Verfassung, eigenem Parlament und einem gewählten Gouverneur. Hoheitsrechte der einzelnen Bundesstaaten gelten in den Bereichen Gesetzgebung für Schulwesen sowie bürgerliche, Handels- und Strafgerichtsbarkeit. Daneben gibt es den District of Columbia, 2 US-Commonwealth Territories sowie Außen- und Pachtgebiete. Unabhängigkeit seit 1776 (von Großbritannien). - Geographie:
Die USA bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der Staat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents, wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch Kanada vom Rest der USA getrennt. Hawaii liegt im mittleren Pazifik. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna. Weitere detaillierte Beschreibungen über die geographischen Einzelheiten jedes Gebietes im Abschnitt DieStaaten von A-Z. - Sprache:
Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze hat in einigen Gegenden Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Etwa 20 Millionen Einwohner sprechen kein Englisch. - Religion:
Protestantisch (51,3%), römisch-katholisch (23,9%); jüdische, muslimische und viele andere Glaubensrichtungen. In den großen Städten leben Mitglieder bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen häufig im gleichen Stadtviertel. - Ortszeit:
Die USA hat 6 Zeitzonen:Eastern Standard Time/New York: MEZ - 6. Central Standard Time/Chicago: MEZ - 7. Mountain Standard Time/Salt Lake City: MEZ - 8. Pacific Standard Time/Los Angeles: MEZ - 9. Yukon Time/Alaska-Festland: MEZ - 10. Alaska-Hawaii Time/Hawaii und MEZ - 11. - Netzspannung:
110/120 V, 60 Hz. Adapter oder duale Stromschalter erforderlich. - Regierungschef:
Barack H. Obama(44. Präsident der USA), seit 2009. - Staatsoberhaupt:
Barack H. Obama(44. Präsident der USA), seit 2009. - Hinweis:
Vom 2. Sonntag imMärz bis zumersten Sonntag imNovember werden die Uhren in fast allen Staaten um 1 Std. vorgestellt, außer im Großteil von Indiana, in Arizona und in Hawaii. Das bedeutet folgende Zeitunterschiede zu Mitteleuropa im Sommer und im Winter:
Eastern Standard Time/New York: MEZ - 6.Zweiter Sonntag imMärz biserster Sonntag im November: MEZ -5 (Sommerzeit in New York = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -5 Std). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -6 Std.
Central Standard Time/Chicago: MEZ - 7.Zweiter Sonntag imMärz biserster Sonntag im November: MEZ -6 (Sommerzeit in Chicago = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -6 Std). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -7 Std.
Mountain Standard Time/Salt Lake City: MEZ - 8.Zweiter Sonntag imMärz biserster Sonntag im November: MEZ -7 (Sommerzeit in Salt Lake City = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -7 Std). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -8 Std.
Pacific Standard Time/Los Angeles: MEZ - 9.Zweiter Sonntag imMärz biserster Sonntag im November: MEZ -8 (Sommerzeit in Los Angeles = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -8 Std). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -9 Std.
Yukon Time/Alaska-Festland: MEZ - 10. Zweiter Sonntag imMärz biserster Sonntag im November: MEZ -9 (Sommerzeit in Alaska = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -9 Std). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -10 Std.
Alaska-Hawaii Time/Hawaii und Aleuten-Inseln westlich von Alaska: MEZ - 11. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Hawaii. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -11 Std. und im Sommer -12 Std.

Klima:
- Das Gebiet der USA erstreckt sich (mit Ausnahme von Alaska und Hawaii) über sechs Klimazonen.
Die Continental Moist Zone liegt im Nordosten, die südwestliche Begrenzung dieser Klimazone verläuft in etwa entlang der Grenze von Iowa mit Nebraska und Missouri. Die Sommer sind warm und sehr niederschlagsreich, die Winter kalt. An den großen Seen muss man mit strengen Wintern mit Schnee und Frost rechnen.
Südlich schließt sich die Subtropical Moist Zone an, die nach Westen bis an die Grenze von Oklahoma mit Arkansas und Louisiana und im Süden bis an den Golf von Mexiko reicht. Die Temperaturen sind ähnlich wie in der Continental Moist Zone mit warmen, regnerischen Sommern, die jahreszeitlichen Unterschiede sind jedoch nicht so krass, und die Winter werden nicht so kalt. Die Hurrikan-Saison dauert von Anfang Juni bis Ende November.
Die Continental Steppe Zone liegt im Nordwesten der USA und zieht sich durch die großen Binnen- und Hochebenen westlich der Rocky Mountains. Dieses Gebiet ist wesentlich niederschlagsärmer. Die Sommer sind warm, die Winter kühl und trocken.
Die Rocky Mountains selbst bilden zusammen mit den Gebirgszügen an der Pazifikküste die Highland Climate Zone. Wegen der Hochlage sind die Temperaturen in diesem Gebiet grundsätzlich niedriger als in Gebieten auf dem gleichen Breitengrad in Tallage.
In der weiten Tiefebene zwischen den Rocky Mountains und den Erhebungen an der Ostküste liegt die Continental Desert Zone, die sich im Süden bis zur mexikanischen Grenze erstreckt. In diesem Wüstenklima wird es im Sommer recht warm, im Winter kühl. Es fallen das ganze Jahr über kaum Niederschläge.
Der Küstenstreifen am Pazifik mit dem kalifornischen Längstal des Sacramento River bildet die Marine Temperate Zone. Hier herrscht sehr gemäßigtes Klima, die Sommer sind warm, im Süden heiß, und die Winter sind im Norden kühl und im Süden mild. Die meisten Niederschläge fallen im Winter.
In Alaska gibt es drei unterschiedliche Klimazonen. An der Südküste herrscht gemäßigtes ozeanisches Klima. Die größte Klimazone ist die subarktische Zone, die bis zum Brooks Range-Gebirge im Norden reicht. Die Winter werden hier recht kalt. Die kälteste Zone ist das Gebiet im Norden des Bundesstaates, die Tundra-Zone mit Dauerfrost, kurzen Sommern und langen Wintern.
Wesentlich wärmer ist das Klima im tropischen Bundesstaat Hawaii. Im Frühling und Herbst fallen an den Ostküsten der Inseln heftige Niederschläge.
Regionen & Städte:
- 7-tägig: (a) New York Providence Newport Marthas Vineyard Cape Cod Boston. (b) New Orleans Baton Rouge Memphis St.Louis. 10-tägig: (a) Miami Fort Lauderdale Palm Beach Tampa Orlando Jacksonville Tallahassee Pensacola. (b) Houston San Antonio El Paso Tucson Grand Canyon Phoenix. (c) San Diego Los Angeles Santa Barbara Monterey Redwoods-Nationalpark SanFrancisco.
Gesetzliche Feiertage:
- Anmerkung:
Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten an verschiedenen Tagen begangen. - Feiertage:
2010
1. Jan.Neujahr.
18. Jan. Martin Luther King-Tag.
15. Febr. Präsidententag.
31. Mai Gedenktag.
4. Juli Unabhängigkeitstag.
6. Sept. Tag der Arbeit.
11. Okt. Kolumbustag.
11. Nov. Veteranentag.
25. Nov. Erntedankfest.
25. Dez. Weihnachten.
2011
Neujahr.
17. Jan. Martin Luther King-Tag.
14. Febr. Presidententag.
23. Mai Gedenktag.
4. Juli Unabhängigkeitstag.
5. Sept. Tag der Arbeit.
10. Okt. Columbustag.
11. Nov. Veteranentag.
24. Nov. Erntedankfest.
25 Dez. Weihnachten. - Feiertage:
Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten an verschiedenen Tagen begangen.
Land & Leute:
- Essen & Trinken:
Das Angebot reicht von Schnellimbiss-Ketten über Drive-Ins und Coffee-Shops, Diners (komplett mit Auffahrt und Neonlichtern, hauptsächlich in Kleinstädten) und Cafeterias bis zu Restaurants mit Tresen- oder Selbstbedienung. Die Restaurants in Großstädten sind in der Regel modern und sehr sauber und bieten eine große Auswahl an Gerichten aller Preisklassen an. Das amerikanische Frühstück besteht nicht selten aus warmen Speisen wie z. B. Pfannkuchen oder heißen Waffeln mit Ahornsirup und Obst oder Home fries and Grits (eine Spezialität des Südens). Besucher wundern sich oft über die Frage, wie sie ihre Frühstückseier haben wollen, z. B. Over easy (Spiegelei von beiden Seiten angebraten) oder Sunny side up (normales Spiegelei mit der spiegelnden Seite oben). Steakhäuser und Schnellimbiss-Ketten, die Hot dogs (Weenies), Hamburger und Pizzas servieren, findet man überall. Viele Restaurants bieten sowohl amerikanische als auch kontinentale Küche und internationale Spezialitäten. Die regionalen Spezialitäten reichen von mexikanischen Gerichten im Südwesten bis zu französischen, kreolischen und Cajun-Gerichten im tiefen Süden. Auch Grills sind im Süden sehr beliebt. Zu den Preisnachlässen vieler Restaurants gehören Early Bird Dinners (vor 18.00 Uhr serviert), Childrens Platters (preisgünstiges Kindermenü) und Restaurant Special (Tagesgericht zu ermäßigtem Preis). Manchmal gibt es auch All-you-can-eat-Menus (für einen festgesetzten Preis kann man soviel essen, wie man möchte).
Es gibt viele unterschiedliche Bars, elegante Cocktailbars, Cafés, Saloonbars und Pubs im englischen Stil, aber auch einfache Kneipen. In den Großstädten gibt es häufig Happy Hours mit preiswerteren Getränken und kostenlosen Snacks. Grundsätzlich muss man für Bedienung extra bezahlen. Die Ausschankzeiten werden von den Staaten, Bezirken, Städten oder Gemeinden festgelegt. Das Mindestalter für den Alkoholkonsum liegt bei 21 Jahren. Die Alkoholgesetze unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat stark; z. B. ist der Konsum von Alkohol in Nevada zu jeder Zeit und überall gestattet, in anderen Bundesstaaten nur begrenzt erlaubt und in manchen Gegenden ganz verboten. In solchen Gegenden findet man oft Privatklubs oder eine nahe gelegene Stadt, in der Alkohol verkauft werden darf. Geöffnete Alkoholbehälter dürfen jedoch nicht in Kraftfahrzeugen und oft auch nicht auf der Straße mitgeführt werden. Bier wird viel getrunken, aber auch kalifornische Weine werden immer beliebter. Für weitere Informationen s. einzelne Staaten. - Nachtleben:
Clubs in den Städten sind normalerweise bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Alle Arten von Theater- und Musikveranstaltungen werden angeboten. Tickets für den New Yorker Broadway können für Gruppen über 20 Personen beim Group Sales Box Office gebucht werden (3rd Floor, 226 West 47th Street, New York, NY 10036. Tel: (212) 398 83 83. Fax: (212) 398 83 89). Tickets müssen im Voraus bezahlt werden und können am Abend der Vorstellung an der Kasse abgeholt werden. Glücksspiele sind nur in lizenzierten Kasinos erlaubt. Spieler müssen mindestens 21 Jahre alt sein. - Einkaufstipps:
Große Auswahl, lange Öffnungszeiten und günstige Preise charakterisieren den Einkauf in den USA. Viele kleine Geschäfte, Spezialitätengeschäfte und Hypermärkte sind 24 Std. geöffnet. Kleidung und elektronische Geräte kann man direkt vom Hersteller kaufen. Ge- und verkauft wird auf Flohmärkten, in Billigshops, großen Kaufhausketten und Ladengalerien. Besonders Einkaufszentren (Malls) sind in den USA sehr beliebt, sie bestehen aus verschiedenen Geschäften in einem einzigen Gebäudekomplex, meist auf mehreren Etagen und mit Innenhof. Man sollte beachten, dass man in den meisten Bundesstaaten eine Verkaufssteuer bezahlen muss, die nicht im Preis enthalten ist (normalerweise 3-15%). Einzelheiten über die Verkaufssteuern und Gesetze sind in einer Broschüre beschrieben, die unter folgender Adresse bezogen werden kann: PO Box 95-M, Oradell, NJ 07649.
Mo-Sa 09.00/09.30-17.30/18.00 Uhr. Teilweise haben die Geschäfte ein- oder zweimal wöchentlich länger und auch sonntags geöffnet. - Sport:
Die Nationalsportarten sind American Football,Baseball und Basketball.
und Tennis sind auch beliebt. Besucher können in über 200 Klubs vorübergehend Mitglied werden.
Einige Klubs stehen Besuchern ebenfalls offen. Weitere Informationen von der United States Golfing Association (USGA), PO Box 708, Far Hills, NJ 07931. Tel: (908) 234 23 00. Fax: (908) 234 96 87. (E-Mail: usga@usga.org; Internet: www.usga.org).
Amerikas große Wildnisgebiete und Berge bieten Gelegenheit zu vielen Freiluftaktivitäten. Weitere Informationen von Outward Bound (Internet: www.outwardbound.org).
Das amerikanische Rennsport-Zentrum befindet sich im Bluegrass Country in Kentucky. Die wichtigsten Rennen des Jahres, Bluegrass Stakes und Kentucky Derby, werden auf der Churchill Downs-Rennbahn in Louisville, Kentucky ausgetragen. Auch in Neuengland gibt es große Pferderennbahnen.
sind ein geschichtliches Erbe aus der Cowboyzeit. Sie werden in Colorado, Oklahoma, Texas und in allen westlichen Staaten veranstaltet.
Die größten Skigebiete sind im Osten in Maine, New Hampshire und Vermont; in Kalifornien Lake Tahoe, Squaw Valley und Mammoth Mountain und in Colorado Aspen und Summit County. Weitere Möglichkeiten zum Skifahren bieten sich in Idaho, Montana, New Mexico und Utah.
ist in Neuengland, Kalifornien, Minnesota, Wisconsin, Colorado und Wyoming möglich. Ein Ski Touring Guide wird vom Ski Touring Council in New York veröffentlicht. - Veranstaltungskalender:
Die größten Feste des Jahres sind das Erntedankfest (Thanksgiving) und Weihnachten.
Weihnachten: In Amerika wird Weihnachten im großen Stil gefeiert. In Neuengland und den anderen nördlichen Staaten sind weiße Weihnachten recht häufig, was die Freude am Fest noch erhöht. Man röstet Esskastanien im Kamin und trinkt heiße Schokolade oder Grog. Der Weihnachtsbaum wird am Heiligabend reich verziert. Die Häuser werden in der Weihnachtszeit mit Kränzen, Girlanden und elektrischen Lichtern üppig geschmückt.
Thanksgiving (Erntedankfest): Dieser Feiertag findet am vierten Donnerstag im November im Familienkreis oder mit guten Freunden statt. Man segnet das Essen und isst gefüllten Truthahn, Röstkartoffeln und Yamswurzeln. Dieser Feiertag stammt aus der Zeit, als sich die Engländer in der Neuen Welt niederließen. Sie dankten damit den Indianern für deren großzügige Hilfe und Ratschläge.
4. Juli: Dieser Feiertag wird zum Gedenken an Amerikas Sieg über die britische Kolonialmacht (Unabhängigkeitskrieg) gefeiert. Er wird im ganzen Land mit großen Feuerwerken begangen. Amerikanische Feuerwerke gehören zu den schönsten der Welt, und einige der aufregendsten finden an den Küsten statt, wo die Aussicht nicht von Gebäuden gestört wird.
Halloween: Dieser Feiertag (31. Okt., Vorabend von Allerheiligen) ist typisch amerikanisch (obwohl er zunehmend auch in Europa gefeiert wird) und eher etwas für Kinder. Als Hexen, Geister oder Teufel kostümiert ziehen sie in Gruppen durch die Nachbarschaft, klopfen an Haustüren und sagen Trick or Treat, wenn die Tür geöffnet wird. Die Hauseigentümer geben den Kindern kleine Geschenke (Obst oder Süßigkeiten), damit ihnen kein Streich gespielt wird. In der Nacht vor Halloween (Mischief Night) sind jedoch kleine Streiche angesagt, klassische Scherze sind das Klingeln an Haustüren mit anschließender Fluchtergreifung oder das Umwickeln von Zäunen und Telefonmasten mit Toilettenpapier.
Mardi Gras (Faschingsdienstag): New Orleans feiert jedes Jahr Fasching. Zu den Festlichkeiten mit Paraden, Straßentänzen und Umzügen in Masken und Kostümen reisen Besucher aus dem In- und Ausland an. - Anmerkung:
Für weitere Veranstaltungshinweise s. einzelne Staaten. - Sitten & Gebräuche:
Umgangsformen: Die relativ kurze Geschichte der Besiedlung des Landes durch eine große Anzahl unterschiedlicher Nationen brachte eine Vielfalt verschiedener Sitten, Kulturen und Traditionen mit sich. In den Großstädten leben Personen gleicher Abstammung oft in den gleichen Vierteln. Die Atmosphäre ist grundsätzlich eher locker und leger. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Amerikaner sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Auch hier freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk.
Kleidung ist normalerweise zwanglos. Gute Hotels, Restaurants und Klubs erwarten Abendkleidung.
In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln besteht Rauchverbot. Einige Restaurants haben Raucher- und Nichtraucherzonen. Ebenso besteht an den meisten kalifornischen Stränden sowie in allen Restaurants, in Parks und anderen öffentlichen Plätzen ein Rauchverbot. Auch in New York City gilt in allen Restaurants und Kneipen Rauchverbot.
ist üblich und normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Auch Eintrittsgebühren für Klubs usw. beinhalten kein Trinkgeld. Kellner, Taxifahrer und Friseure erhalten 15%, Gepäckträger 1-2 US$ pro Gepäckstück und Zimmermädchen 1-2 US$ pro Tag.
Wirtschaftsprofil:
- Wirtschaft:
Wichtige Wirtschaftszweige
Große Teile der Landfläche der USA werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, vor allem Baumwolle, Getreide und Tabak werden in großem Umfang exportiert. Im Bergbau werden Öl und Gas, Kohle, Eisen, Kupfer, Uran und Silber gefördert. In der Industrieproduktion führen die Sektoren Stahl, Kraftfahrzeuge, Luftfahrt, Chemie, Elektronik und Konsumgüter den Weltmarkt an. Der Dienstleistungssektor beschäftigt etwa drei Viertel der Erwerbstätigen und erwirtschaftet auch drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes. Seine wichtigsten Bereiche sind Banken- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Tourismus. Die USA sind eins der beliebtesten Reiseziele.
2008 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,2 %, des Dienstleistungssektors 79,6 % und der verarbeitenden Industrie19,2 %.
Wirtschaftslage
Die USA sind nach wie vor die größte Weltwirtschaftsmacht und eines der wohlhabendsten Länder der Erde. Dieser Status gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium, einen großen Binnenmarkt sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Die entscheidende Rolle des US-Dollars ist auf die umfangreichen Auslandsinvestitionen der USA zurückzuführen, durch die das Land in fast jedem Wirtschaftszweig den Weltmarkt beherrscht.
Generell war die Wirtschaftsleistung der USA während der neunziger Jahre relativ gut; das Wirtschaftswachstum lag bei etwa 3-4 %, die Inflationsrate betrug 2-3 % und die Arbeitslosigkeit 4-5 %.
Der Beginn des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 und die darauf folgende Besetzung des Landeshatte eine Umverteilung der Staatsgelder zugunsten des Militärs zur Folge. Der Hurrikan Katrina verursachte 2005 große Verwüstungen am Golf von Mexiko, wirkte sich aber kaum auf das Wirtschaftswachstum aus. Ein großes Problem war der steigende Ölpreis von 2005 bis 2008, der das Risiko der Inflation und höherer Arbeitslosigkeit mit sich brachte.
Der globale wirtschaftliche Abwärtstrend, die Sub-Prime-Kreditkrise, die Investment-Bankenkrise, fallende Immobilienpreise und eine Kreditklemme hatten eine Mitte 2008 beginnende Rezession der US-amerikanischen Wirtschaft zur Folge. Um die Finanzmärkte zu stabilisieren, gründete der Kongress das Troubled Asset ReliefProgram (TARP, 200 Mrd. US$).Die Regierung nutzte diese Gelder, um Teile von Banken undKonzernen zu erwerben. Im Januar 2009 verabschiedete der Kongress ein 787 Mrd. US$ starkes Hilfspaket zur Unterstützung der Wirtschaft und zum Abbau von Arbeitslosigkeit, das Präsident Obama unterschrieb.
Das Wirtschaftswachstum betrug 2007 2 %, 2008 noch real 1,1 %. Die Inflationsrate steigerte sich von 2,9 % (2007) auf 3,8 % (2008), und die Arbeitslosenquote betrug 2008 7,2 %, eine deutliche Steigerung gegenüber 2007 (4,6 %).
Die USA sind weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2008 (nur Waren) hinter Deutschland und China an dritter Stelle. Das Handelsbilanzdefizit verringerte sich (erstmals seit fünf Jahren) 2007 um 6,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Handelspartner
GrößterHandelspartnerder USA ist das Nachbarland Kanada, gefolgt von China (VR), Mexiko, Japan, Großbritannien und Deutschland.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Gründungsmitglied der Vereinten Nationen, NATO, Organisation der Amerikanischen Staaten OAS, OECD und zahlreicher anderer internationaler Organisationen. - Umgangsformen:
Von Geschäftsleuten wird eine gepflegte Erscheinung erwartet, die Umgangsformen sind allerdings allgemein weniger formell als in Europa. An heißen Tagen können Männer auch ein kurzärmeliges Hemd unter dem Anzug tragen. Terminvereinbarungen, Pünktlichkeit und Visitenkarten sind eine Selbstverständlichkeit. Das Datum wird in Amerika in der Reihenfolge Monat, Tag, Jahr aufgeschrieben. Aus dem 7. April 2008 wird z. B. 4/7/08. Es empfiehlt sich, Monatsnamen auszuschreiben, um Verwirrung zu vermeiden.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr. - Kontaktadressen :
American Chamber of Commerce in Germany
Börsenplatz 7-11, D-60313 Frankfurt/M
Tel: (069) 929 10 40.
Internet: www.amcham.de
American Chamber of Commerce in Austria
Porzellangasse 35, A-1090 Wien
Tel: (01) 319 57 51.
Internet: www.amcham.or.at
Swiss-American Chamber of Commerce (Hauptsitz der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer)
Talacker 41, CH-8001 Zürich
Tel: (43) 443 72 00.
Internet: www.amcham.ch
Chamber of Commerce of the USA (Industrie- und Handelskammer der USA)
1615 H Street NW, Washington, DC 20062
Tel: (202) 659 60 00.
Internet:
Trade Information Center, US Department of Commerce
Tel: (202) 872 87 23.
Internet: www.trade.gov/td/tic/
National Foreign Trade Council Inc (Nationaler Außenhandelsrat)
1625 K Street, NW Suite 200, Washington, DC 20006
Tel: (202) 887 02 78.
Internet: www.nftc.org - Konferenzen/Tagungen:
Die USA sind eine wichtige Destination für Konferenzen und Tagungen. Alle Bundestaaten, Großstädte und Regionen haben ihre eigene Fremdenverkehrsämter und Convention Bureaus, die eine Fülle an Informationen jeder Art anbieten. Die Zeitschrift Corporate Meetings and Incentive Magazine (Internet: www.meetingsnet.com) kann Konferenzplanern behilflich sein.
Das Fremdenverkehrsamt der USA, die Verkehrsämter der einzelnen Staaten und die Außenhandelskammern erteilen nähere Auskünfte. Laut Statistiken ist Chicago die größte Messestadt der Welt.
Reiseverkehr - National:
- Flugzeug:
Der Flug vom Osten der USA in den Westen dauert 5 Std., von Norden nach Süden 2 Std. Da es zwischen den Fluggesellschaften eine sehr starke Konkurrenz gibt, sind die Flugpreise recht unterschiedlich. Neben den gängigen Buchungsklassen First und Economy Class gibt es zahlreiche Sondertarife und Vergünstigungen. Nachtflüge sind in der Regel preiswerter.
Delta (DL) und andere Fluggesellschaften bieten auf allen Inlandflügen für Besucher besondere Vergünstigungen an, wenn man die Tickets mindestens 21 Tage im Voraus kauft.
ExpressJet Airlines (XE) fliegt zwischen verschiedenen Städten in den USA.
Anmerkung:Die Freigepäckgrenze richtet sich sowohl nach Anzahl und Umfang der Gepäckstücke als auch nach dem Gewicht. - Airpässe:
US Airways(Internet: www.usairways.com) bietet das Visit the USA (VUSA) Air Pass Programm an. Dazu zählen Airpässe wieder Interline System Pass, Online US Airways System Pass, Trans Pacific System Pass und der Tri-State Pass. - Schiff:
Die Schiffsverbindungen auf den Flüssen, Seen und an den Küsten sind sehr gut. Besonders auf dem Ohio River gibt es regen Schiffsverkehr.
Die Großen Seen:Passagier- und Frachtschiffe sowie Ausflugsboote verkehren auf den großen Flüssen und Seen von Duluth, Sault Sainte Marie, Milwaukee, Chicago, Detroit, Toronto, Rochester, Cleveland und Buffalo aus. - Bahn:
Fast alle Fernverkehrszüge werden von der National Railroad Passenger Corporation (Amtrak), Vorort- und Kurzstreckenzüge von regionalen Firmen betrieben.
Hauptstrecke ist die Verbindung Boston - New York - Washington DC. Andere Amtrak-Strecken führen nach Süden (Florida und New Orleans) sowie von Boston über New York und Washington DC nach Chicago. Von Chicago führt eine tägliche Verbindung nach Seattle, Portland, Oakland (San Francisco), Los Angeles (über Omaha - Denver - Salt Lake City - Las Vegas oder über Kansas City - Albuquerque - Flagstaff), San Antonio und New Orleans (über St. Louis und Dallas/Ft. North). Eine Verbindung besteht zwischen San Antonio und Los Angeles über El Paso - Tucson - Phoenix. Dreimal wöchentlich fährt ein Zug von Los Angeles nach New Orleans.
Die von Amtrak eingeführten ACELA Express Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit bis zu 240 km/h und verringern die Fahrzeit zwischen Washington und New York auf 3 Stunden; die normalerweise viereinhalbstündige Fahrt von New York nach Boston dauert mit dieser Verbindung nur noch 3,5 Stunden.
Amtrak- Es werden unterschiedliche Pauschalreisen in viele Staaten der USA angeboten. Die Amtrak-Broschüre enthält alle Einzelheiten. Die meisten Züge sind klimatisiert, haben Einheitsklasse und gegen Aufpreis Schlafwagen; alle Fernverkehrszüge haben Speisewagen. Besonders die Ost-West-Strecken führen durch wunderschöne Landschaft. Die meisten Amerikaner benutzen das Auto oder den Bus.
Nähere Informationen erteilen Amtrak (New York: Tel: (212) 582 68 75; Internet: http://www.amtrak.com/) sowie die folgenden Amtrak-Vertretungen:
Hamburg: North America Travel House, CRD International (Tel: (040) 30 06 16 70, Internet: www.crd.de/amtrak);
Berlin: MESO Amerika-Kanada Reisen (Tel: (030) 21 23 41 90. Internet: www.meso-berlin.de/). - Anmerkung (Bahn):
Rail Pass:Amtrak bietet drei verschiedeneRail Passesan: für 15 Tage mit achtSegmenten, für 30 Tage mit 12 Segmenten und für 45 Tage mit 18 Segmenten.Der Rail Pass ist ein Jahr gültig, ohne Saison- oder Feiertagseinschränkungen.
Platzreservierungen (Coach Class) sind im Preis inbegriffen, müssen allerdings stets vor Antritt einer Bahnfahrt vorgenommen werden.
Die Pässe gelten lediglich als Bezahlung der Bahnfahrten - für einen garantierten Sitzplatz auf einer bestimmten Amtrak-Reiseroute ist eine gesonderte Reservierung erforderlich.Ob eine Reservierung nötig ist, erfährt man an allen Amtrak-Bahnhöfen. Für Fahrten während den Hauptreisezeiten sollte man weit im Voraus reservieren.Kinder unter zwei Jahren reisen in Begleitung eines Erwachsenen über 16 Jahren kostenlos. Es gibt Gruppen-, Familien-, Wochenend- und Pauschalfahrkarten. Die Fahrkarten können teurer sein als kombinierte Bus-/Flugtickets. Außerhalb der USA gekaufte Einzelfahrkarten sind oft bedeutend günstiger.
Durchschnittliche Fahrzeiten:Chicago - New Orleans: 19 Std; Chicago - New York: 18 Std; Chicago - Washington DC: 17 Std; Los Angeles - Dallas: 46 Std; Los Angeles - Chicago: 69 Std; New York - Miami: 30 Std; New York - New Orleans: 30 Std; New York - Washington DC: 4 Std.
Weitere Fahrzeiten s. Die Staaten A-Z. - Bus/Pkw:
Am besten erforscht man das Land mit dem Auto, obwohl die Entfernungen gewaltig sind. Man sollte die Fahrzeiten richtig einschätzen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Die Fahrbedingungen sind ausgezeichnet, alle Orte sind an das Straßennetz angeschlossen.
Besonders im Osten der USA gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Straßen (toll roads), Tunnel, Brücken etc. So genannte turnpikes und parkways belasten meistens die Reisekasse. Hierfür sollte man immer Kleingeld (change) parat halten. Benzin ist preiswerter als in Europa.
An Tankstellen muss man oft im Voraus bezahlen (Pay First) bzw. eine Kreditkarte hinterlegen. Die Preise variieren: gegen Barzahlung und/oder bei Selbstbedienung (Self Serve) gibt es mehr Sprit als auf Kreditkarte und/oder beim Tankwart (Full Serve). Getankt werden in den USA Gallonen (1 Gallone entspricht 3,78 Liter), auf die sich auch die angezeigten Preise beziehen.
Pannenhilfe: Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist in den USA eingerichtet und bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die deutschsprachige Notrufstation in Orlando (Florida) ist rund um die Uhr geöffnet (Tel: (1888) 222 13 73. Internet: http://www.adac.de/).
Der Amerikanische Automobilklub (AAA) bietet Reisedienste, Landkarten, Ratschläge und Versicherungen, die in den meisten Staaten auch für Mietwagen vorgeschrieben sind. Mitglieder eines europäischen Automobilklubs erhalten oft Ermäßigungen vom AAA (Internet: http://www.aaa.com/).
Fernbus:Das größte Busunternehmen der USA, das das ganze Land befährt, ist Greyhound World Travel (Internet:http://www.greyhound.com/). Zusammen mit über 11.000 anderen Busgesellschaften versorgt es die gesamten USA mit preiswerten Verbindungen. Die Intercity-Busse sind klimatisiert, haben verstellbare Sitze und WCs. Greyhound befährt die Südstaaten, die südlichen Zentralstaaten, den Süden der Rocky Mountains und bietet Verbindungen nach Mexiko und Kanada an. Gepäckaufbewahrungen und Imbiss-Stuben sind normalerweise rund um die Uhr geöffnet. Übernachten im Busbahnhof (etwa beim Warten auf einen Anschlussbus) ist verboten und auch nicht empfehlenswert, da die Bahnhöfe oft in ablegenen Gegenden liegen.
Greyhound Lines bietet den North America Discovery Passan, mit dem man zwischen 7 und 60 Tagen unbegrenzt die USA bereisen kann. Der Pass muss durch Greyhound World Travel außerhalb der USA gekauft werden. Kinder zwischen 2 und 11 Jahren bezahlen die Hälfte. Die Zahl der Zwischenaufenthalte ist unbegrenzt. Greyhound Lines bietet auch Preisnachlässe auf Einzelfahrten an. Einzelheiten vom internationalen Greyhound-Büro in New York (Tel: (212) 971 63 00) sowie aus dem Internet (www.greyhound.com) oder von den STA Travel Büros (Internet: http://www.statravel.de/) in Deutschland, Österreich (Ökista/STA Travel, Internet: www.statravel.at) und der Schweiz erhältlich.
Die meisten Busunternehmen bieten Zeitfahrscheine an, die 60 Tage gültig sind und unbegrenztes Reisen ermöglichen. Für Studenten und internationale Touristen gibt es diese Tickets zu Sondertarifen.
Mietwagen:An allen internationalen Flughäfen und in den Großstädten sind die bekannten internationalen Autovermietungen vertreten. Es gibt Pauschaltarife und ausgezeichnete Rabatte für Besucher. Von Kreditkarteninhabern wird oft keine Anzahlung verlangt. Ein Economy oder Compact entspricht einem normalen europäischen Auto; ein Standard ist eine große Limousine. Das Mindestalter ist je nach Autovermieter unterschiedlich (genauso wie Zahlungsweise und Übergabe). Neben der deutschen ist eine internationale Fahrerlaubnis empfehlenswert. Mieter müssen in Besitz ihres Passes und des Rückflugtickets sein. Reisebüros sollten sich für Kunden unter 25 Jahren genau erkundigen.
Drive Away:AAA und Auto Drive Away bieten die Möglichkeit, Autos auf bestimmten Strecken zu überführen. Man muss eine Kaution hinterlegen und bezahlt das Benzin selbst; die Ankunftszeit ist vorgeschrieben und lässt wenig Spielraum für Besichtigungen (wer später ankommt, muss hohe Bußgelder bezahlen). Einzelheiten in der Rubrik Automobile & Truck Transporting in den Branchentelefonbüchern der USA. Einige Firmen bieten diesen Dienst bis nach Kanada an. Weitere Informationen sind erhältlich von Auto Driveway (Tel: (312) 939 36 00 oder 1-800-346 22 77 (gebührenfrei). Internet: http://www.autodriveaway.com/).
Campers/Motorhomes:Campmobiles und Motorhomes sind eine weitere gute Möglichkeit, das riesige Land kennen zu lernen. Es gibt zwei unterschiedliche Fahrzeugarten zu mieten: Bei einem Motorhome sind Wohn-/Schlafraum und Fahrerraum miteinander verbunden, es bietet Platz für bis zu 5 Personen. Ein Camper hat eine Wohn-/Schlafkabine, die vom Fahrerraum getrennt ist und bis zu 3 Personen Unterkunft bietet. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichem Komfort, alle verfügen jedoch über Kühlschrank, Gasherd, Waschbecken, WC und Dusche. Alle Fahrzeuge gibt es auch mit Automatik. Die Rückgabe des Campers kann aus rechtlichen Gründen nicht am Tag der Rückkehr nach Deutschland erfolgen, also sollte eine Übernachtung einkalkuliert werden.
Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben (wird oft als zusätzlicher Ausweis anerkannt). Der nationale Führerschein wird bis zu einem Jahr anerkannt. Versicherung: Allen Reisenden, die in den USA ein Fahrzeug mieten, wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung dringend empfohlen. Die gelbe Non-Resident Interstate Liability Insurance Card (Haftpflicht), die als Versicherungsnachweis gilt, kann man bei den Autoversicherungen erhalten. Der Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt sein. Sollen mehrere Personen das Motorhome fahren, müssen alle in dem Mietvertrag eingetragen sein.
Verkehrsbestimmungen:
Das Überholen eines Schulbusses mit Warnblinkern, aus dem Kinder aussteigen, ist verboten. Alle Fahrzeuge müssen warten, bis der Bus die Türen geschlossen hat und abgefahren ist.
Rechts abbiegen an roten Ampeln ist in allen US-Staaten außer in New York City erlaubt, aber erst nach vollständigem Stop und der Vergewisserung, dass kein Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. (Ausnahme: bei Verkehrszeichen mit einem durchgestrichenen Rechtsabbiegerpfeil oder der Aufschrift No Turn On Red.)
Falls man von der Polizei angehalten wird, sollte man nicht sofort das Strafmandat bezahlen (es sei denn, es wird verlangt), da dies als Bestechungsversuch ausgelegt werden könnte.
Autofahrer müssen ihren Führerschein stets mit sich führen.
Alkohol am Steuer ist streng verboten, Zuwiderhandlungen werden streng bestraft.
innerhalb geschlossener Ortschaften: 25-30 m.p.h. (40-48 km/h);
auf Interstate Highways: 55-75 m.p.h. (89-121 km/h);
auf US- und State Highways: meist 55 m.p.h. (89 km/h).
An den Autobahnen weisen Schilder die Höchstgeschwindigkeiten aus; Überschreitungen kosten hohe Strafen.
Los Angeles - Chicago: 44 Std; Miami - Los Angeles: 57 Std; Miami - New York: 27 Std; New York - Chicago: 16 Std; New York - Dallas: 33 Std; New York - Los Angeles: 58 Std; New York - Miami: 27 Std.
Dallas - New Orleans: 13 Std; Detroit - Chicago: 6 Std; Los Angeles - Las Vegas: 6 Std.; Miami - Atlanta: 18 Std; New Orleans - Houston: 8 Std; New York - Washington DC: 5 Std. - Stadtverkehr:
Einige Städte der USA haben seit der Transit-Renaissance, die der Ölkrise der siebziger Jahre folgte, ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In mehreren Großstädten gibt es U-Bahnnetze, z. B. in New York (Subway), Washington DC (Metro), Boston (T), Chicago (Train), Los Angeles (Metro) und San Francisco (BART - Bay Area Rapid Transit). Darüber hinaus gibt es mehrere Straßenbahnen und Oberleitungsbusse, einschließlich der beliebten alten Cable Cars in San Francisco.
In den USA markieren die Farben an den Bordsteinkanten verschiedene Park- und Haltezonen:
Rot: Halteverbot; Gelb: Loading Zone - Ladezone für Lieferwagen ; Gelb und Schwarz: LKW-Ladezone; Blau: Parkplatz für Behinderte; Grün: 10 Minuten Parken; Weiß: Passenger Loading Zone - nur Ein- und Aussteigen.
Anmerkung:Viele U-Bahnnetze sind außerhalb der Stoßzeiten gefährlich, bieten aber während des Tages schnelle, günstige und zuverlässige Verbindungen (besonders in New York, Boston und Chicago). Die Benutzung anderer Verkehrsmittel tagsüber ist oft sehr umständlich. - Anmerkung:
Siehe Hinweis (Reiseverkehr International). Die nachstehenden Informationen sind als Überblick gedacht, genauere Angaben sind in den Kapiteln der einzelnen Bundesstaaten unter der entsprechenden Rubrik zu finden.
Reise- und Sicherheitsinformationen:
- Handgepäckregeln im internationalen Flugverkehr für die USA
Bei Flugreisen in die USA dürfen Reisende nur begrenzte Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen.
Folgende Regeln sind zu beachten:
- Im Handgepäck dürfen nur Flüssigkeitsbehälter mitgeführt werden, die ein maximales Fassungsvermögen von jeweils 100 Millilitern nicht übersteigen.
- Alle Flüssigkeitsbehälter müssen zusammen in einem verschließbaren transparenten Plastikbeutel verwahrt werden, der ein Gesamtvolumen von maximal einem Liter nicht übersteigen darf.
- Flüssige Medikamente und Babynahrung dürfen zusätzlich mitgeführt werden, sofern sie auf dem Flug benötigt werden. Gegebenenfalls muss der Passagier nachweisen, dass er die Medikamente braucht.
- Nicht unter die Beschränkungen fallen alle Flüssigkeiten, die erst nach der Handgepäck-Kontrolle erworben werden. Dies betrifft insbesondere Einkäufe in den Duty-free-Geschäften im Abflugbereich.
Eine Liste von verbotenenGegenständenbei Flugreisen befindet sich auf der Internetseite der Transportation Security Administration (Internet: http://www.tsa.gov/). Darunter sind spitze Gegenstände wie z.B. Scheren, aber auch Sportgegenstände wie Baseball- und Golfschläger oder Skistöcke, die nur im aufgegebenen Gepäck befördert werden dürfen.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 15.06.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf.
Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit (mindestens 3 Stunden) einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Department of Homeland Security" unter http://www.dhs.gov und bei der nachgeordneten Transportation Security Administration" unter http://www.tsa.gov/travelers/index.shtm
Kriminalität
Achten Sie stets auf Ihre Wertgegenstände. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. Hotel Safe, aufbewahrt werden. Auch in den USA sollten Wertsachen nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen gilt: Vorsicht vor Taschendieben! Für alle Fälle empfiehlt es sich, von allen wichtigen Dokumenten einschl. Flugticket Kopien zu fertigen und getrennt aufzubewahren.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Sollten Sie Opfer eines bewaffneten Überfalls werden, versuchen Sie nicht, sich zu wehren!
Naturkatastrophen
In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden.
Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.
Stets aktuelle Hurrikan-Informationen sind im Internet u.a. unter www.nhc.noaa.gov abrufbar.
In den Monaten Juni bis November kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Aktuelle Informationen über Brände sind im Internet u.a. verfügbar unter:
http://www.fire.ca.gov/
http://www.nifc.gov/fire_info/nfn.htm
Eine Karte mit den Gebieten Kaliforniens, in denen erhöhte Brandgefahr besteht, kann unter
http://www.wrh.noaa.gov/sto/cafw/index.php eingesehen werden.
Einreiseinfos für USA:
Einreisebestimmungen:
| Land | Reisepass benötigt? | Visa benötigt? | Rückreiseticket erforderlich? |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Ja | Nein | Ja |
| Österreich | Ja | Nein | Ja |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | 1 | Ja |
| Türkei | Ja | Ja | Ja |
Weitere Anmerkungen:
- Anmerkung:
Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transitin die USA einreisen, wenn sie: ESTAElectronicSystem for Travel Authorization, MeldepflichtAchtung: ESTAHinweis:I-94 W
Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online (www.ice.gov/sevis) die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 USDfür F-/M-Visa und 180 USD für J-Visaund betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muss zusätzlich das Antragsformular DS-160 von allen Antragsstellern eingereicht werden.
Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen, die mehr als 18 Lektionen umfassen, brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. Nicht visumpflichtig sind Sprachaufenthalte mit weniger als 18 Lektionen.
Handgepäckregelungen: Bei Flugreisen in die USA ist die Mitnahme von Flüssigkeiten in begrenzter Menge möglich:
Auf Anordnung der deutschen sowie der US-amerikanischen Behörden können Fluggäste Flüssigkeiten, wachs- oder gelartige Stoffe in begrenzter Menge mit an Bord nehmen. Erlaubt sind Behältnisse wie Flaschen oder Dosen bis zu einer Größe von jeweils 100 ml. Diese müssen in einem transparenten Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal einem Liter verstaut und an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Pro Passagier darf ein Beutel mit an Bord genommen werden.
Ausnahmen gelten für verschreibungspflichtige Medikamente sowie Babynahrung, die auch in größeren Mengen im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, sofern sie für den Flug notwendig sind. Alle Flüssigkeiten wie Getränke oder Kosmetikartikel, die nach der USA-Sondersicherheitskontrolle gekauft werden, dürfen ebenfalls mit an Bord genommen werden.
Auf derInternetseite der Transportation Security Administration (Internet: www.tsa.gov) gibt esInformationen auch auf Deutsch zum kostenlosen Download.Informiert wird u.a. überdie Mitnahme von Flüssigkeiten, Schuhen, Handys und Laptops. Außerdem gibt es Verhaltens-Tipps für die Einreise.
Reisegepäck: Lose Lithium-Ionen-Ersatzbatterien dürfen generell nicht ins Fluggepäck, sondern nur noch begrenzt im Handgepäck mitgeführt werden. Lithium-Ionen-Akkus kommen vor allem in Laptops, aber auch hochwertigen Fotoausrüstungen und modernen Mobiltelefonen vor.
Erlaubt sind Ersatzakkus im Handgepäck, die einen Lithium-Gehalt von unter acht Gramm haben. Sie müssen in Plastiktüten oder in der Originalverpackung stecken.
Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich. - Hinweis:
Fluggesellschaften, die die Vereinigten Staaten anfliegen, sind gesetzlich dazu verpflichtet, den US-Grenzschutzbehörden Zugriff auf alle vorhandenen Passagierdaten zu gewähren. Anmerkung: Aufgrund der sich vor allem in der letzten Zeit häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Adressen). - Reisepass:
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.
Ausgenommen sind Teilnehmer am Visa Waiver-Programm(nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit), deren Reisepässe während des Aufenthalts gültig sein müssen. Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.
Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn dieser vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Alle Reisepässe, die am oder nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, müssen elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sein, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program VWP) benutzt werden zu können.
Biometrische deutsche Reisepässe: Inbiometrischen Reisepässen ist ein digitales Porträt gespeichert undseit dem 1. November2007zwei Fingerabdrücke des Inhabers. Später wird ein Scan der Iris mit aufgenommen. Die vorher ausgestelltenbiometrischen, maschinenlesbarenReisepässe ohne Fingerabdruck bleiben weiter gültig.
Biometrische österreichische Reisepässe: Inhaber von österreichischen Reisepässen, die am oder nach dem 16. Juni 2006 neu ausgestellt wurden (mit Chip und digitalisiertem Foto) können ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen. Österreichische Reisepässe, die zwischen dem 26. Oktober 2005 und 16. Juni 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, haben für Reisen unter dem Visa Waiver Program keine Gültigkeit mehr.
Österreichische Reisepässe, die vor dem 26. Oktober 2005 ausgestellt wurden, sind davon nicht betroffen und können nach wie vor zur Einreise unter dem Visa Waiver Program verwendet werden.
Biometrische Schweizer Reisepässe: Der biometrische Pass 10 erfüllt alle internationalen Anforderungen und berechtigt, wie schon der E-Pass 06, zur visumsfreien Reise in und durch die USA. Der Pass 03, der seit Januar 2003 ausgestellt wird, berechtigt ebenfalls zur visumsfreien Reise in und durch die USA, sofern er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. - Einreise mit Kindern:
Deutsche: Der Kinderreisepass ist maschinenlesbar und nur dann für die visumfreie Einreise in die USA gültig, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Alle Reisepässe, die am oder nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, müssen elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) mit integriertem Computerchip sein, um für visumfreies Reisen benutzt werden zu können. Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass. Noch gültige Kinderausweise sind nicht für die Einreise in die USA nutzbar.
Österreicher:Inhaber von österreichischen Reisepässen, die am oder nach dem 16. Juni 2006 neu ausgestellt wurden (mit Chip und digitalisiertem Foto) können ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen. Der neu ausgestellte österreichische Kinderreisepass (ohne Chip aber mit einem digitalisiertem Foto) kann für Reisen unter dem Visa Waiver Program nur dann verwendet werden, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Der Eintrag des Kindes im Pass eines mitreisenden Elternteils wird nicht für die visumsfreie Einreise in die USA anerkannt. Auch Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass.
Schweizer: Der biometrische Pass 10 erfüllt alle internationalen Anforderungen und berechtigt, wie schon der E-Pass 06, zur visumsfreien Reise in und durch die USA. Der Pass 03, der seit Januar 2003 ausgestellt wird, berechtigt ebenfalls zur visumsfreien Reise in und durch die USA, sofern er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass.
Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. - Visum:
Allgemein erforderlich.
Visa Waiver Program (VWP): U.a.Staatsbürger der folgenden, in der obigenTabelle genanntenLänder können als Touristen oder Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen):
Schweiz und EU-Länder ([1]Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Polen, Rumänien und Zypern);
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).
Staatsbürger der unter Visum aufgeführten Länder können auf dem Landweg über Kanada oder Mexiko ohne Visum in die USA einreisen, falls sie über ein ausgefülltes Formblatt I-94W verfügen, das bei der Einreise abgestempelt wurde. An den Grenzübergängen wird zusätzlich eine Gebühr von 7 US$ erhoben. - Anmerkung - Reisepaß/Visa:
Aufgrund der sich häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Kontaktadressen). - Transit:
Nurfür Teilnehmer des Visa Waiver Program (s. Visum)gilt der visumfreie Transit durch die USA, wenn sieaußerdem folgende Bedingungen erfüllen:
- bestätigtes Weiterreiseticket und gültige Einreisepapiere für das Drittland,
- der Transitraum wird nicht verlassen,
- nur die vorgeschriebenen Ankunftsflughäfen werden genutzt (Auskunft erteilen die Fluggesellschaften),
- nicht im Besitz von Reisepapieren, die ein für ungültig erklärtes U.S.-Visum enthalten.
Alle anderen Reisenden benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum. - Visaarten:
NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum. - Visagebühren:
Deutsche, Österreicher und Türken:
Die folgendeVisabearbeitungsgebühr gilt u.a. für Deutsche, Österreicher und Türken.
Visabearbeitungsgebühr: 98,25 (wechselkursabhängig, Antragsgebühren werden nicht zurückerstattet).
Deutsche undÖsterreicherbezahlen ausschließlich eine Visabearbeitungsgebühr für folgende Visaarten, das Visum selbstist kostenlos:
- Visum (für Deutsche und Österreicher für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen)
- Studentenvisum
- Journalistenvisum
- Zeitarbeitsvisum.
Schweizer und Türken:
Die folgendeVisabearbeitungsgebühr gilt u.a. fürSchweizer und Türken.
Visabearbeitungsgebühr: 157,20 CHF (wechselkursabhängig, Antragsgebühren werden nicht zurückerstattet).
Schweizer bezahlen ausschließlich eine Visabearbeitungsgebühr für folgende Visaarten, die Ausstellung der Visa ist kostenlos:
- Visum(fürSchweizer für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen)
- Studentenvisum
- Journalistenvisum
- Zeitarbeitsvisum.
Bezahlung nur per Überweisung möglich. Es werden weder Eurochecks noch Bargeld akzeptiert. - Gültigkeitsdauer:
Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate. - Antragstellung:
In Deutschland und in Österreich: Im Allg. ist eine persönliche Antragstellung im Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen) erforderlich. Alle
Anträge auf Nichteinwanderungsvisa für die Vereinigten Staaten bei der US-Botschaft in Berlin und in Wien sowie den US-Konsulaten in Frankfurt und München müssen zunächst mit einem elektronischen Antragsformular (Electronic Visa Application Form EVAF) online unter http://evisaforms.state.gov eingereicht werden (Formular DS-160).
Alle Antragsteller für J, F, und M Visa (Austauschprogrammteilnehmer und Studenten) sowie alle Antragsteller fürr H, L, O, P, Q, R, E und A, G, und I Visa (alle temporären Arbeitsvisakategorien, Handelstreibende, Investoren und Journalisten) müssen ebenfalls das elektronische Visumantragsformular (DS-160) verwenden, das auch auf der Internetseite der Amerikanischen Botschaft unterhttp://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/formulare.html (in Deutsch) und unterhttp://germany.usembassy.gov/germany/visa/visa_forms.html (in Englisch) und für Österreicher auf http://www.usembassy.at/de/embassy/cons/niv_formulare.htm) erhältlich ist. Das EVAF steht auch in einigen anderen Sprachen zur Verfügung.
Antragsteller, die ohne elektronisches Antragsformular zum Visagespräch erscheinen, müssen mit Verzögerungen bei der Bearbeitung ihrer Anträge rechnen. Es besteht jedoch eventuell die Möglichkeit, das elektronische Formular an einem Computer mit Internetzugang der Botschaft oder des Konsulats oder, falls vorhanden, in einem Internetcafé in der Nähe auszufüllen, damit der Antrag am Tag des Gesprächstermins fertiggestellt werden kann.
Deutsche Antragsteller auf ein J-Visum (Austauschbesuchervisum) müssen die entsprechenden Unterlagen bei dem amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt, nicht bei der Botschaft in Berlin einreichen. Weitere Informationen sind von der Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in Frankfurt erhältlich.
Alle Visumsantragsteller einschließlich Studenten, Austauschbesucher, Arbeitsvisum- Antragsteller, Kapitalanleger, müssen für den Visumsantrag persönlich in die Botschaft kommen. - Bearbeitungszeit:
Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den Registrierungsmaßnahmen kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen.
Der Antrag sollte möglichst 8-12 Wochen vor der geplanten Abreise online gereicht werden und man solltesich so früh wie möglich um einen Interviewtermin bemühen (empfohlen ist, sich sofort nach den einzureichenden Unterlagen zu erkundigen, da unvollständige Anträge nicht bearbeitet werden und ein neuer Interviewtermin vereinbart werden muss).
Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich. - Einreisebeschränkungen:
Inhabern griechischer Reisepässe, die vor dem 1. Januar 2006 ausgestellt wurden, wird die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verweigert.
Lettische Staatsbürger können nur einreisen, wenn ihr Reisepass nach dem
30. Juni 2002 ausgestellt worden ist. - Meldepflicht:
Touristen, die im Rahmen des Visa Waiver-Programms visumfrei einreisen dürfen,müssen sich spätestens 72 Stunden vor Abreise mit dem Electronic System for Travel Authorization(ESTA) online registrieren (Internet: https://esta.cbp.dhs.gov, auch in deutscher Sprache möglich). Die ESTA-Anmeldung gilt zwei Jahre lang für sämtliche Reisen in die USA oder bis der Reisepass des Antragstellers ungültig wird oder sich andere persönliche Daten ändern (Name, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Wechsel des Reisepassesoder wenn sich die Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten, mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat).
Es empfiehlt sich, die ESTA-Genehmigung auszudrucken und während einer USA-Reise mit sich zu führen.
Wenn ein fehlerhafter ESTA-Antrag abgeschickt wurde, rät das Department of Homeland Security, einen zweiten Antrag mit den korrekten Informationen abzuschicken. Normalerweise wird der erste Antrag dann überschrieben. Falls nicht, kann eine erläuternde E-Mail an cbp.esta@dhs.gov geschickt werden. Danach wird das Problem manuell behoben und der neue Antrag kann abgesendet werden.
Reisende sollten zur ESTA-Registrierung nur die offizielle Internetadresse des US-Heimatschutzministeriums nutzen, keine anderen, evl. durch Internet-Suchmaschinen angebotenen Internetseiten, die zu Unrecht oft erhebliche Gebühren verlangen. ESTA ist kostenlos. - Anmerkung:
Auf der Visa-Informationsseite der US-amerikanischen Botschaft www.us-botschaft.de können aktuelle Visa-Regelungen undVisa-Antragsformulareabgerufen werden. - Einreise mit Haustieren:
Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64) eingeholt werden.
Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigtem Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.
Katzen benötigen keinen Impfnachweis, jedoch verlangen viele Fluggesellschaften ein tierärztliches Gesundheitszeugnis.
Achtung: Bei der Einreise nach Hawaii müssen Katzen und Hunde für 120 Tage in Quarantäne.
Informationen zu Einfuhrbestimmungen von Tieren sind unter www.cbp.gov auf Englisch erhältlich.
Gesundheitsinfos für USA:
| Art | empfohlene Vorsichtsmaßnahmen |
Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | Nein | - |
Weitere Anmerkungen:
- Erforderliche Impfungen:
In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.
Pest-Fälle wurden aus dem Mittleren Westen, dem Südwestenund von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwutkommt landesweit vor. In über 90 % derTollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Viruserkrankung Westnil-Fieber wird durch infizierte Mücken übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden. - Vorsichtsmaßnahmen :
In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.
Pest-Fälle wurden aus dem Mittleren Westen, dem Südwestenund von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwutkommt landesweit vor. In über 90 % derTollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Viruserkrankung Westnil-Fieber wird durch infizierte Mücken übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden. - Gesundheitsvorsorge:
Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt.
Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen. - Gesundheitszeugnis:
Währung:
- Währung: 1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.
Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.
Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit. - Geldwechsel: Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln.
- ec-/Maestro-Karte/Sparcard: An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann mit der ec-/Maestro-Karte Geld abgehoben werden. ec-/Maestro-Karte können in den USA aber nur in den seltensten Fällen zur Zahlung genutzt werden.
- Kreditkarten: Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
- Reiseschecks : Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten fast überall akzeptiert (z. B. Tankstellen, Restaurants, Hotels). Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.
- Devisenbestimmungen: Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.
- Öffnungszeiten der Banken: Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
- Wechselkurse:
US$ April'10 1 EUR 1,35 1 CHF 0,95
Duty Free:
- zollfrei einkaufen: Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak (auch in proportional anderen Mengen);
0,94 l alkoholische Getränke;
Geschenke bis zum Wert von 100 US$*.
(a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben.
(b) Alkohol- und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.
Weitere Informationen zu den Einfuhrbedingungen der USA ist erhältlich beim US Bureau of Customs and Border Protection (Internet: www.customs.ustreas.gov). - Einfuhrverbot: Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:
(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden. Wer abhängig machende Medikamente nehmen muss, sollte nur die für denAufenthalt notwendige Menge undein Attest des behandelnden Arztes in englischer Sprachemitführen.
(b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte).
(c) Schusswaffen und Munition.
(d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel).
(e) Fleisch- und Geflügelprodukte.
(f) Pornografische Artikel.
(g) Klappmesser.
(h) Kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden.
Kontaktadressen:
- Visit USA Committee Germany e.V.:
(Dachverband der Fremdenverkehrsämter der US-Bundesstaaten in Deutschland)
mainoffice Business center
Mainzer Landstraße 176, D-60327 Frankfurt/M.
Tel: (0700) 84 74 88 72.
Internet: www.vusa-germany.de
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr (telefonische Auskünfte) - US-Infos.de:
dlp software und reiseservice GmbH
Bruckner Straße 21, D-71573 Allmersbach im Tal
Tel: (07054) 92 82 50.
Internet: www.us-infos.de - Travel Industry Association of America:
1100 New York Avenue, NW, Suite 450,US-Washington, DC 20005-3934
Tel: (202) 408 84 22.
Internet: www.tia.orgoder www.discoveramerica.com - Botschaft der USA:
Pariser Platz 2, D-10117 Berlin
Postanschrift: Clayallee 170, D-14195 Berlin
Tel: (030) 238 51 74.
Internet: http://german.germany.usembassy.gov
Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr. - Konsularabteilung der Botschaft:
Clayallee 170, D-14195 Berlin
Tel: (0900) 185 00 55 (Live-Operator-Visaservice; 1,86 /Min., Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr,Informationen, Terminvereinbarung und Formularbestellung).
Internet: www.usvisa-germany.com
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 753 50) und München (Tel: (089) 288 80). Generalkonsulate ohne Visumerteilung in Düsseldorf (Tel: (0211) 788 89 27), Hamburg (Tel: (040) 41 17 11 00)und Leipzig (Tel: (0341) 21 38 40). Konsularagentur in Bremen (0421) 301 58 60). - Botschaft der USA:
Boltzmanngasse 16, A-1090 Wien
Tel: (01) 31 33 90.
Internet: www.usembassy.at
Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr. - Konsularabteilung der Botschaft:
Parkring 12a, A-1010 Wien
Tel: (01) 313 39 75 91 (Visainformationen), (0900) 51 03 00 (Live-Operator-Visaservice; 2,16 /Min.; Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr).
Internet: www.usembassy.at
Mo-Fr 08.30-11.00 Uhr (amerikanische Staatsbürger und Immigration), Non-Immigration nur nach Terminvereinbarung. - Botschaft der USA:
Sulgeneckstrasse 19, CH-3007 Bern
Tel: (031) 357 70 11.
Internet: http://bern.usembassy.gov
Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.30-17.30 Uhr (telefonische Anfragen). - Konsularabteilung der Botschaft:
Sulgeneckstrasse 19, CH-3007 Bern
Tel: (0900) 87 84 72 (Live-Operator-Visaservice; CHF 2,50/Min.; Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr).
Mo-Fr 09.00-11.00 Uhr (nach Terminabsprache).
Konsularagenturen in Chambésy/Genf und Zürich.
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