West Virginia Überblick
Wald und Wellness
Der Bundesstaat West Virginia wird aufgrund seiner zerklüfteten und reizvollen Landschaft auch die "amerikanische Schweiz" genannt. Die Appalachen im Osten und der Ohio River im Westen bilden eine natürliche Grenze. Auf einer Fläche von 62.629 qkm leben knapp 1,9 Millionen Menschen, davon 57.300 in der Hauptstadt Charleston.
West Virginia gehörte ursprünglich zum benachbarten Virginia, doch aufgrund politischer Auseinandersetzungen schlossen sich im 19. Jahrhundert 50 Counties der Gebirgsregionen zu einem eigenen Staat zusammen. Am 20. Juni 1863 wurde West Virginia in den Staatenbund der USA aufgenommen.
Speziell Naturliebhaber kommen in West-Virginia auf ihre Kosten, da mehr als 65% des Staatsterritoriums bewaldet sind. Bergige Landschaften, Flüsse und eine vielfältige Fauna und Flora gilt es zu entdecken.
Sportbegeisterte können sich beim Wandern, Biken oder Kajak fahren austoben und in den Wintermonaten locken die Allegheny Mountains mit großartigen Skipisten. Bekannt ist West Virginia auch für sein traditionelles Kunsthandwerk: Hand-genähte Steppdecken, Holzarbeiten, mundgeblasene Glasobjekte und geflochtene Körbe sind in vielen Souvenirshops zu finden.
Die geschichtsträchtigen Städte Berkeley Springs, Sheperdstown und Harpers Ferry beherbergen eine große Anzahl netter Restaurants und Wellness-Tempel. Es heißt, in Berkeley Springs arbeiten mehr Masseure als Anwälte. Zudem lassen sich von diesen Orten aus problemlos Tagesausflüge nach Baltimore oder Washington DC einplanen.
West Virginia bietet zu jeder Jahreszeit interessante und erlebnisreiche Urlaubsmöglichkeiten. Man muss sich nur entscheiden können.