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Berge, Inseln und der Regenwald

Das faszinierende am Olympic Nationalpark ist, dass er aus drei verschiedenen Ökosystemen besteht. Auf einer Fläche von 3.626 qkm kommen subtropischer Regenwald, 100 Kilometer unberührte Ozeanküsten und ein eindrucksvolles Hochgebirge mit 60 Gletschern zusammen. 

Unerschlossene Wildnis

Der Olympic Nationalpark ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Seinen Namen verdankt er dem 2.430 m hohen Mount Olympus, der 1889 erstmals von einem Forscherteam erklommen wurde. Seitdem gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen mit der Holzindustrie, die die einzigartigen Regenwälder des Nationalparks abholzen wollte. Seit 1981 gehört der Park zum Weltnaturerbe. 95 Prozent des Parks bestehen immer noch  aus unerschlossener Wildnis. Douglastanne, Sitka-Fichte, Hemlock und Zeder sind die vier größten Baumarten des Regenwaldes. Sie ragen bis zu  90 Meter in den Himmel hinein. Milde Temperaturen in geringer Höhenlage und Niederschlagsmengen von jährlich mehr als 3.500 mm fördern ihr Wachstum. Der Olympic National Park zu jeder Jahreszeit besucht werden. Im Sommer herrschen angenehme Temperaturen von 18 °C bis 24 °C, im Winter ist es ebenfalls relativ mild. Mit Schneefall können Besucher nur in höheren Lagen rechnen, da die Temperaturen in den niederen Regionen meist oberhalb des Gefrierpunkts liegen. Mit Niederschlägen muss jederzeit gerechnet werden. Eine Regenjacke sollte zum deshalb unbedingt Reisegepäck dazu gehören.

Sehenswürdigkeiten
Der Hoh Rain Forest erstreckt sich von der nordpazifischen Küste bis nach Alaska. Dieses Regenwaldgebiet reicht in die Täler zwischen Quinault River, Queets River und Hoh River hinein. Der Hoh Rain Forest zählt weltweit zu den intaktesten Ökosystemen.

Die Lodge Hurricane Ridge liegt in etwa 1.600 m Höhe und bietet einen fantastischen Panoramablick auf die umliegenden Berge und auf Vancouver Island. Parkbesucher starten hier zu Wanderungen in die Umgebung. Zwischen Juli und Oktober blühen Wildblumen. Im Winter ist die Gegend ideal für Skifahrer und Langläufer.

Ruby Beach ist einer der außergewöhnlichsten Strände an der Küste von Washington. An der kleinen Bucht wurden hunderte Baumstämme angeschwemmt und gewaltigen Felsen werden von der Meeresbrandung überspült. Im Hintergrund der Bucht erstreckt sich der dichte Wald des Olympic Park. Bei Flut steht der Strand vollständig unter Wasser. Informationen über die Gezeiten erhalten Sie im Visitor Center.

Kalaloch Beach ist ein langer, breiter Strand, der einige Meilen südlich vom Ruby Beach entfernt liegt. Er ist nicht so dicht vom Regenwald umgeben, aber auch hier zeugen unzählige angespülte Baumstämme vom Kommen und Gehen der Gezeiten. Von der US 101 führen diverse Wege hinunter zum Strand. Zahlreiche Parkbuchten bieten beeindruckende Aussichten auf Kalaloch Beach. Bei Flut ist der Strand größtenteils überspült.

Aktivitäten
Dank seiner drei Ökosysteme bietet der Olympic National Park beste Vorraussetzungen, die Natur auf vielerlei Weise zu erkunden. Aktivitäten im Park reichen von Wandern, Picknicken, Schwimmen, Boot fahren bis hin zu Angeln, Reiten und Campen. Fußgänger können Tagestouren sowie mehrtägige, organisierte Wanderungen unternehmen. Für Reiter stehen mehre hundert Kilometer gepflegter Reitwege zur Verfügung. Autofahrer erreichen die Ziele Rialto, Kalaloch oder Ruby Beach in etwa 30-40 Minuten und erleben auf dieser Strecke herrliche Ausblicke auf die Pazifikküste und ihre „Wildnis-Strände“. Für Wintersportler stehen in der kalten Jahreszeit in Hurricane Ridge Snowshoe-Wanderungen, Ski alpin und Langlauf auf dem Programm. Informationen über das Winter-Programm erteilt das Visitor Center in Port Angeles.

Besucherinformationen
Der Nationalpark ist ganzjährig geöffnet. Es kann allerdings aufgrund von extremen Wetterbedingungen zu Teilschließungen des Parks kommen.

Anreise
Der Olympic National Park lieg westlich von Seattle. Besucher umfahren am besten Puget Sound in südlicher Richtung bis Tacoma oder Olympia. Von Olympia aus empfiehlt sich der US-101 bis Port Angeles zu folgen. Diese Strasse führt direkt zum Haupteingang des Parks. 

Unterkünfte
Im Park gibt es 16 Campingplätze. Der Preis pro Übernachtung liegt zwischen 8 $ und 12 $. Haustiere müssen angeleint werden.
Außerhalb des Parks, im Norden (Port Angeles) sowie im Westen finden sich zahlreiche Motels jeglicher Kategorien.

Eintritt
Der Eintritt beträgt 10 $ pro Pkw und 5 $ für Radfahrer und Busreisende. Gültig ist der Eintrittspreis für eine Woche.

Besucherzentrum
Das Visitor Center ist ganzjährig geöffnet. Ranger sind stets anwesend. Weitere Rangerstationen befinden sich in Storm King (Lake Crescent), Ozette, Kalaloch und Staicase.

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Server: AvigoProd04.site   Session: 0BEA6124035239E2CF45E12DC5166BB3.prod04   Release: 11.23.01.0   vom: 28.12.11