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Washington D.C.
Staatlich, doch kein Staat
Washington D.C. ist kein selbstständiger Staat der USA, sondern ein Bundesdistrikt. D.C. ist die Abkürzung für District of Columbia. Der Name erinnert an den Entdecker der Neuen Welt, Christoph Columbus.
Das Capitol in Washington D.C.
Der District of Columbia wurde als neutrales Gebiet unter unmittelbarer Verwaltung des Staatenbundes gegründet. Er liegt auf dem Staatsgebiet von Maryland und Virginia, die das Land bereitstellten. Anfangs war nur die Ostseite des Flusses Potomac besiedelt. Im Lauf der Jahre dehnte sich die Stadt Washington immer mehr auf die westliche Seite, Richtung Virginia, aus. So liegt auf dieser Seite des Potomac der Washington Dulles International Airport.
Der Potomac ist der Grenzfluss zwischen Virginia und Maryland.
Seit 1800 ist Washington D.C. der Regierungssitz der Vereinigten Staaten von Amerika. In diesem Jahr wurde der 1793 begonnene Bau des Capitols abgeschlossen.
Jahr für Jahr kommen etwa 20 Millionen Besucher nach Washington D.C.. Manche gehen in eine der mehr als 140 Landesvertretungen ihrer Nation, doch die meisten besuchen die Stadt wegen ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Washington ist Heimat der berühmtesten Denkmale und Museen der Welt. Außerdem bietet die Stadt Entertainment auf Weltniveau, vorzügliche Restaurants und jede Menge Sportveranstaltungen.
Ethnische Vielfalt nicht ohne Probleme
Die Hauptstadt mit ihrem bemerkenswerten kulturellen Angebot und einem außergewöhnlichen Stadtbild unterscheidet sich deutlich von anderen amerikanischen Städten. In Washington D.C. sind viele ethnische Gruppen aller sozialen Schichten zuhause. Die Hauptstadt ist keineswegs ein Wohnort der gut Situierten, viele Arme bestimmen das Bild - vor allem im Stadtzentrum. Taschendiebstähle und Autoaufbrüche sind nicht ungewöhnlich und abends sollte man lieber ein Taxi nehmen. Doch die U-Bahnen und der Nordwest-Sektor der Stadt gelten als sichere Plätze.
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