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Heilige der letzten Tage im Skiparadies

Utah Überblick

Heilige der letzten Tage im Skiparadies
 
In kaum einem anderen Staat der USA ist die Verknüpfung von Historie und Moderne so präsent wie in Utah. Vielfach erkennbar ist der Einfluss der Mormonen, die das Land 1847 besiedelten, doch auch die Indianervölker der Ute, Paiute und Shoshone haben deutliche Spuren hinterlassen.

Kontrastreich ist die Landschaft Utahs – die mächtigen Wasatch Mountains im Nordosten, das wüstenartige Areal der Great Salt Lake Desert im Nordwesten und die Canyons und Felsformationen des Colorado Plateau im Süden. Hier finden sich einige der größten Naturwunder der Erde.

Utah gehört zu den "Four Corners States", die das Gebiet bezeichnen, in dem die Grenzen der Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexiko und Arizona aufeinander stoßen. Utah hat sowohl Anteil am Großen Becken als auch an den Rocky Mountains, was für abwechslungsreiche Landschaften sorgt. Das Gebirge der Rockies geht im Süden in das Colorado Plateau über, in das der Colorado River tiefe Canyons geschnitten hat.

Salt Lake City, Hauptstadt und größte Metropole des Staates, wurde 1847 von den Mormonen gegründet und ist die Zentrale der "Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints", der "Kirche Jesu Christie der Heiligen der letzten Tage", wie sich die Glaubengemeinschaft selbst bezeichnet. Ihr gehören rund 70 Prozent der Bevölkerung Utahs an. Östlich von Salt Lake City erheben sich die Bergmassive der Wasatch Range. Skiparadiese der Spitzenklasse sind hier zu finden – Salt Lake City war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002. Nicht umsonst heißt der fantastische Pulverschnee, der zwischen November und April die Wintersportler nach Utah lockt, bei den Einheimischen "Greatest Snow on Earth".

Westlich der Wasatch Range erstreckt sich die hitzeflirrende Große Salzwüste mit dem abflusslosen Großen Salzsee, dem Great Salt Lake. Der 5.592 qkm umfassende See ist mehr als 100 km lang, aber nur maximal acht Meter tief. Er ist das salzhaltigste Gewässer der Erde nach dem Toten Meer.
Die landschaftlichen Highlights Utahs konzentrieren sich im Südosten und Südwesten des Staates. Der Südwesten, auch bekannt als "Colour Country", umfasst das heiße, relativ niedrig gelegene Gebiet um Cedar City, aber auch bewaldete Bergregionen in über 3.000 m Höhe. Prachtvoll sind die Farbschattierungen der Felsen im Bryce Canyon und im Zion National Park, die dem "Colour Country" seinen Namen gaben.

Der Südosten ist "Canyon Country" – hier erstreckt sich das Colorado Plateau mit seinen großartigen Schluchten und Sandsteinformationen. Weite Teile dieser eindrucksvollen Landschaft wurden als Nationalparks unter Schutz gestellt. An der Grenze zu Arizona liegt der Lake Powell, entstanden durch Aufstauung des Colorado River. Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und darüber hinaus als Ferienziel für Wassersportler interessant.

Utah Travel Council
Council Hall
300 North State Street, Capitol Hill
Salt Lake City, UT 84114
 

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