Maine Überblick
Blaubeeren und Meer
Maine, der größte der sechs Neuenglandstaaten, wird auch der "Blaubeeren Staat" genannt. Annähernd 100% der amerikanischen Blaubeeren werden in Maine geerntet. Der offizielle Nickname ist allerdings "The Pine Tree State".
Flächenmäßig ist Maine so groß wie die fünf anderen Neuenglandstaaten zusammen. Hier leben 1,2 Mio. Einwohner - weniger, als im Vergleich mit Maine recht kleinen Rhode Island. Die Algonquin nannten Maine das "Land der gefrorenen Erde".
Das Territorium ist in vielerlei Hinsicht unwirtlich, vor allem das Binnenland. So wundert es nicht, dass auch lange Zeit nachdem der Seefahrer Verrazzano 1524 in Maine landete, vor allem in Küstenähe Lager und Siedlungen errichtet wurden. Auch heute noch sind der Norden und das Landesinnere eine weitgehend menschenleere unberührte Wildnis. Und die lockt mit 5.000 Flüssen und 2.000 Seen, ausgedehnte Wäldern und Bergen, Wanderer, Jäger, Fischer und Kanuten. Auf dem 1.600 m hohen Mount Kathadin beginnt der Appalachian Trail, einer der schönsten aber auch schwierigsten Wanderrouten Nordamerikas.
Maine spaltete sich 1820 von Massachusetts ab und wurde der 23. Bundesstaat der USA.
Mehr als 60 Leuchttürme weisen den Schiffen entlang der 5.500 km langen zerklüfteten Küste den Weg. Sie sind eines der Wahrzeichen von Maine. Den Besuchern weisen sie Weg zu anderen Sehenswürdigkeiten am oder im Meer, zu pittoresken Orten wie Camden oder zum Mount Desert Island mit dem Acadia National Park, dem einzigen Nationalpark in Neuengland.