Arizona Überblick
Fruchtbare Wüste und Weltwunder
Dem Staat Arizona gaben die Papago Indianer seinen Namen. Aus der Indianersprache übersetzt bedeutet "arizonac" soviel wie " Land der kleinen Flüsse ". Arizona wurde 1912 der 48. Bundesstaat der USA, und damit der letzte von insgesamt 48 zusammenhängenden Staaten. Arizona umfasst eine Fläche von gut 295 000 Quadratkilometern, davon sind gut 65 Prozent Steppen und Wüstengebiete, das Klima ist extrem heiß und trocken. Hauptregenzeiten sind die Monate Juli bis September, doch dann verdunsten aufgrund der hohen Temperaturen 90 Prozent der Niederschläge, ehe sie in die Erde einsickern oder sich zu Flüssen sammeln können. Im Wüstenklima haben sich zahlreiche spezifische Pflanzen und Tierarten entwickelt wie der Orgelpfeifenkaktus, der bis zu sieben Meter hoch wird und erst nach Sonnenuntergang blüht, oder der auf Kakteen lebende Gila-Specht.
Arizona - der am schnellsten wachsende Staat
Im Norden von Arizona fließt der weltberühmte Colorado River durch den Grand Canyon. Das herausragende Naturdenkmal ist eines der sieben Weltwunder.
Trotz der verbreiteten unfruchtbaren Wüstengebiete zählt Arizona heute zu den wohlhabenden Staaten und ist der am stärksten wachsende Bundesstaat der USA. Am dichtesten besiedelt sind dank künstlicher Bewässerung heute die südlichen Wüstengebiete mit der Hauptstadt Phoenix und der Großstadt Tucson. Das trockene, staubfreie Wüstenklima und eine unternehmerfreundliche Gesetzgebung haben die Gegend zu einem Zentrum der High-Tech-Industrie gemacht, die heute neben Viehzucht den wichtigsten Wirtschaftszweig darstellt. Farmen, die dank umfangreicher Bewässerungssysteme die Wüste in reiches Ackerland verwandeln, Bodenschätzen, und eine rasant wachsende herstellende Industrie bestimmen zudem die Wirtschaft des Landes. Das Wirtschaftswachstum läßt auch die Bevölkerungszahl stetig anwachsen.