Rundreise durch den Mormonenstaat
Tour durch Utah
Der Bundesstaat Utah gehört sowohl geologisch als auch ethnisch betrachtet zu den beeindruckendsten Staaten der USA. Der Mormonenstaat bietet Besuchern Einblicke in eine fremde Religion und Kultur. Aber auch die Landschaften Utahs wirken recht fremdartig auf den Betrachter: bizarre Felsformationen, rot gefärbte Berge und der salzige See machen diesen Staat zu etwas Besonderem.
Bizarre Landschaften
Wer nach Utah reist, sollte sich die Zeit nehmen, die Hauptstadt Salt Lake City zu erkunden. Von dem Mormonenführer Brigham Young gegründet, ist sie noch heute wichtigste Anlaufstelle für die Anhänger seines Glaubens. Im Stadtkern befindet sich der „Temple Square“, dessen Glanzstück sicherlich der Mormonentempel ist. Der Zutritt ist leider nur Mormonen vorbehalten, aber es werden tägliche Führungen für Touristen angeboten. Auf dem Temple Square-Gelände befindet sich auch die Weltzentrale der Mormonen. Wichtigste und populärste Attraktion ist jedoch der „Mormone Tabernacle Choire“ im Tabernakel. Dahinter verbirgt sich ein Kuppelbau, der durch seine wunderbare Akustik und eindrucksvolle Orgel Heimstatt des berühmtesten Chors des Landes ist.
Am Stadtrand befindet sich ein weiterer geschichtsträchtiger Ort der Mormonen: der „This is the Place Heritage Park“. Hier soll Brigham Young das Ende der Suche nach
Vor den Toren der Stadt befindet sich der Namensgeber der Stadt, der große Salzsee „Salt Lake“. Das Besondere an ihm: er ist nach dem Toten Meer das salzigste Gewässer weltweit.
Reist man weiter gen Süden kommt man in die „Canyonlands“, das raue Gebiet mit fünf Nationalparks: Monument Valley, Bryce Canyon, Canyonlands, Zion Nationalpark und Capitol Reef Nationalpark.
Die Canyonlands locken zum Beispiel mit ihren Felsmalereien, der Bryce Canyon mit seinen filigranen Kalk- und Sandsteingebilden, der Capitol Reef Park mit seinen bogen- und turmförmigen Gesteinsformationen, der Zion Nationalpark mit farblich variierenden Bergen und Monument Valley, mit Kulisse, die den Besucher in den Wilden Westen versetzen.
Größte Stadt des Südens und zugleich logistisches Zentrum ist Moab. Hier erwarten Besucher alle Annehmlichkeiten einer Stadt wie Restaurants, Hotels und ein Nachtleben, bevor man sich auf den Weg in die beeindruckenden Landschaften der Nationalparks macht. Außerdem kann man von hier aus Tagesausflüge unternehmen. Wie wäre es zum Beispiel einmal, den Colorado River mit einem Boot entlang zu fahren oder eine abenteuerliche Tour in einem Jeep zu unternehmen?
Eines steht jedenfalls fest: Obwohl der Mormonenstaat für seine harten Genussmittelgesetze bekannt ist, kann man hier ganz besonders eindrucksvolle Ferien verleben.