Museen Tampa
Heißluftballons und Luxushotels
Reisende, die einmal einen Tag Erholung von den fantastischen Golfstränden suchen, können sich in Tampa auf ein interessantes Angebot an Museen freuen. Kindern wird Technik und Naturwissenschaft wohl nirgendwo anschaulicher und verständlicher präsentiert als im MOSI. Wenn man erfahren möchte, welche aus Florida stammenden Künstler derzeit "in" sind, der sollte dem Tampa Museum of Art einen Besuch abstatten. Eine Reise ins 19. Jahrhundert verspricht ein Rundgang durch das einstmalige Luxushotel, das Henry Plant einst baute und das Urlauber heutzutage zwar nicht buchen, dafür aber besichtigen können.
Museum of Science & Industry (MOSI)
Dieses naturwissenschaftliche Museum "zum Anfassen" möchte belehren, überraschen und amüsieren - dies gilt für Besucher aller Altersklassen. Im Erdgeschoss befindet sich eine coole Heißluftballon-Ausstellung: wenn man auf den Knopf drückt, füllt heiße Luft den kleinen Ballon, der wie eine Rakete an seiner Befestigung nach oben zischt. Wem ein echter Golf-Hurrikan bisher noch nicht das Haar gezaust hat, der kann hier nachfühlen, wie sich Windgeschwindigkeiten von 200km/h anfühlen. In der biologischen Abteilung kann man den menschlichen Körper erkunden und einen Spaziergang durch einen Schmetterlingsgarten unternehmen. MOSIMAX ist das IMAX-Theater des Museums.
Tampa Museum of Art
Im Stadtzentrum von Tampa am östlichen Ufer des Hillsborough River beherbergt das Tampa Museum of Art eine umfassende Sammlung an Avantgarde, alten Meistern, Skulpturen, Fotografien und Werken aufstrebender Künstler aus Florida. Das Museum ist ferner berühmt für seine prächtige Sammlung an griechischen und römischen Antiquitäten.
Henry B. Plant Museum
Bei diesem Museum handelt es sich nicht, wie man fälschlicherweise annehmen könnte, um einen Botanischen Garten, sondern um das im Jahre 1891 von dem Eisenbahnmagnaten Henry Plant erbaute Tampa Bay Hotel. Der Luxusbau, der eine Kopie des Alhambra-Palastes in Granada, Spanien, darstellen soll, war zu seiner Zeit mit unerhörtem Aufwand und Luxus ausgestattet worden. Alle Räume verfügten über eigene Badezimmer und Elektrizität und waren mit kostbaren Möbeln aus Europa und dem Orient eingerichtet. Nachdem das Hotel Anfang des 20. Jahrhunderts in Konkurs ging, entschloss sich die Stadt, das Gebäude dem Publikum wieder zugänglich zu machen - diesmal allerdings als Museum.