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Mitarbeitertipp "Alaska - Flugsafari zum Wrangell-St.Elias Nationalpark"

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Ein Tipp von Christiane Kiessling - Produktmanagement USA und Kanada unseres Partners DERTOUR

Meine Reise durch Alaska führt mich u.a. nach Chitina, zwischen Glennallen und Valdez gelegen.

Das verschlafene Nest hat seinen ursprünglichen Charme behalten, wenn es auch nicht viel zu sehen gibt. Dafür nehmen mich die Einheimischen herzlich auf und ich finde ein offenes Ohr für die neusten Bären-Sichtungen am Chitina River und erhalte Tipps für den Lachsfang. 

In Onkel Toms Taverne sitzen alle am Abend zusammen, stecken ihre weißen Rauschebärte zusammen und lächeln über ein Greenhorn wie mich.

Von hier aus starte ich meine Flugsafari in den Wrangell-St.Elias Nationalpark. Obwohl der Park 6-mal so groß ist wie der Yellowstone und 51.800 km² Wildnis umfasst, ist er doch eher unbekannt und noch ein echter Geheimtipp. Von der kleinen Propellermaschine aus bewundere ich die imposanten Bergketten und das größte zusammenhängende Gletschergebiet der USA.

Die beiden Orte Kennicott und McCarthy können nur per Flugzeug oder über eine Schotterpiste in ca. 3 Stunden Fahrtzeit erreicht werden. Am Fluss werde ich von der Kennicott Glacier Lodge abgeholt, denn die beiden kleinen Orte sind autofrei.

Kennicott ist eine Geisterstadt mit rot-weiß gestrichenen Holzhäusern und der berühmten Kennicott Mill. In der Gegend wurde bis 1938 Kupfer abgebaut, doch als die Mine über Nacht stillgelegt wurde, verließen alle Arbeiter Hals über Kopf die Stadt. 

Das nur wenige Minuten entfernte McCarthy war zur Zeit des Kupferabbaus eine florierende Stadt, wahrscheinlich vor allem deshalb, weil in Kennicott Alkoholausschank und Prostitution verboten waren. So arbeitete man in Kennicott und feierte das Leben in McCarthy. 

Ein bisschen ist das auch heute noch so. Kennicott ist die ruhige Geisterstadt und in McCarthy wohnt man in der McCarthy Lodge (oder auch Ma Johnson’s Hotel genannt) und kann abends im New Golden Saloon etwas trinken gehen. Natürlich hat das nichts mit städtischem Nightlife zu tun - bei einer ständigen Einwohnerzahl die man an einer Hand abzählen kann. 

Das Angebot an Ausflügen in die Region ist groß und reicht von Wildwasser-Rafting über Wanderungen bis hin zu Eisklettern und historischen Führungen der alten Kupferfabrik (übrigens höchst interessant). 

Mein Highlight jedoch ist eine Gletscherwanderung am Fuße des Root Glaciers. Gar nicht so einfach mit Steigeisen zu wandern! Obwohl der Gletscher recht flach ist, muss ich mich erst an die Handhabung beim Laufen gewöhnen. Doch es lohnt sich! Der Gletscher schillert in allen erdenklichen Blau-Tönen und zeigt sich von seiner facettenreichsten Seite mit kleinen Bachläufen und Gletscherspalten. Der Wrangell-St.Elias Nationalpark – das authentische Alaska fernab ausgetretener Touristenpfade und doch für jedermann geeignet!

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