Lake Clark Nationalpark
Eis und Feuer
Der 1980 gegründete Lake Clark liegt in Alaska und hat die beeindruckende Gesamtgröße von mehr als 16.000 qkm. Bereits zwei Jahre vor der Ernennung zum Nationalpark wurde die Region zum National Monument erklärt.
Eisberge und aktive Vulkane
Der Nationalpark setzt sich aus verschiedenen Ökosystemen, wie es für viele Gebiete Alaskas charakteristisch ist, zusammen. Die außergewöhnliche, atemberaubende Landschaft erstreckt sich von der Küste des Cook Inlet über die Chigmit Mountains bis hin zur Tundra, die sich in der westlichen Parkregion befindet. Das Gebirge der Chigmit Mountains ist eine Ansammlung spektakulärer Berge, Gletscher und zweier Vulkane. Mount Redoubt und Mount Iliamna sind immer noch aktiv. Der Lake Clark, nach dem der Nationalpark benannt wurde, ist über 60 km lang. Mit vielen anderen Seen und Flüssen der Region gehört er zum geschützten Rückzugsgebiet der Lachspopulation des Nationalparks. Die starke Überfischung der Bristol Bay, die zu den reichsten Fischgründen für Lachs überhaupt zählt, stellt eine ernstzunehmende Gefahr für diese Fischart dar. Zahlreiche Flüsse und Seen im Lake Clark Nationalpark sind hervorragend zum Angeln und für Tierbeobachtungen geeignet.
Aktivitäten
Zu den beliebtesten Aktivitäten im Nationalpark gehören Wanderungen, Rafting-oder Kajaktouren, Tierbeobachtungen, Angeln und Jagen. Ein Erlebnis der besonderen Art sind die abenteuerlichen Wanderungen ins Hinterland des Parks. Innerhalb des Parks gibt es keine Straßen. Von Port Alsworth führt ein etwa zwei km langer Trail zu den Tanalian Falls und zum Kontrashibuna Lake. Der häufig auf Landkarten verzeichnete, etwa 80 km lange Telaquana Trail ist eine historische Route, die sich zwischen dem Lake Clark und dem Telaquana Lake befindet.
Besucherinformationen
Der Lake Clark Nationalpark hat das ganze Jahr über geöffnet. Hauptsaison ist zwischen Juni und September. Die Anreise ist nur per Flugzeug möglich. Die nächst größere Stadt mit Flughafen ist Anchorage. Grundvorrausetzungen für Wanderungen ins Hinterland sind Wanderschuhe, warme, regenfeste Kleidung, ausreichend Nahrungsmittel und zusätzliche Camping Gaskartuschen.
Klima
Zwischen Juni und August betragen die Temperaturen im Nationalpark durchschnittlich 10 bis 18 Grad Celsius. Niederschläge sind sehr häufig. Die Witterungsverhältnisse verändern sich stetig. Von September bis Oktober ist mit Frost und Schneefällen zu rechnen. Auch im Sommer kann nachts die Frostgrenze erreicht werden. Das ganze Jahr über treten starke Winde auf. Im Winter fallen die Temperaturen auf bis zu -4 Grad Celsius.
Anreise
Es führen keine Straßen zum Nationalpark, daher ist er nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Wasserflugzeuge haben auf vielen Seen des Parks gute Landemöglichkeiten. Der Flug von Anchorage, Kenai oder Homer dauert circa ein bis zwei Stunden.