Kennebunkport
Hello, Mr. President
Das kleine Städtchen Kennebunkport im Süden von Maine ist ein beliebtes Seebad, das als Sommerresidenz von Ex-Präsident George H. W. Bush Berühmtheit erlangte. Speziell während der Amtszeit des Präsidenten (1988-1993) erwies sich das Anwesen der Bushs als Touristenmagnet - in Heerscharen pilgerten die Urlauber hinaus nach Walker's Point, um einen Blick auf das präsidiale Feriendomizil zu werfen.
Kennebunkport ist ein Städtchen, wie es für Neuengland typisch ist: stattliche weiß gestrichene Kirchen und Häuser im Federal Style, seinerzeit erbaut als Zeichen des Wohlstands derer, die im 19. Jahrhundert durch die Seefahrt zu Geld gekommen waren. Zentrum des Ortes ist der "Dock Square", um den sich die sorgfältig restaurierten Gebäude gruppieren, die mit Geschäften, Galerien, Cafés und Restaurants zum Bummeln einladen. Zu den besonders prachtvollen Häusern gehört das etwas außerhalb der Stadt liegende "Wedding Cake House", ein reich verziertes Holzhaus von 1846, das an eine Hochzeitstorte erinnert. Ein Seemann soll das Haus, das sich heute in Privatbesitz befindet, seiner Braut zum Geschenk gemacht haben.
Neben Boots-, Angel- und Walbeobachtungstouren sind es vor allem die schönen Strände wie Gooch's Beach und Kennebunk Beach, die die Besucher nach Kennebunkport locken. Darüber hinaus sind die nahe gelegenen Küstenorte wie Cape Porpoise oder Perkins Cove beliebte Ausflugsziele. Perkins Cove, einst ein Fischerdorf, ist heute Heimat vieler Künstler, die in zahlreichen Galerien ihre Werke zum Verkauf anbieten.