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Geschichte
Lockrufe des Goldes
Montana wurde um 1740 von französischen Trappern erkundet und kam 1803 als Teil der französischen Kolonie Louisiana an die USA. Diese organisierten das Gebiet 1861 als Teil des Dakota-Territoriums und 1864 - nach den ersten Funden von Gold - als eigenständiges Territorium. In den Folgejahren wurden weitere Bodenschätze entdeckt (Silber, Kupfer u. a.), sodass die USA verstärktes Interesse an der Provinz zeigten.
Mit den Goldfunden begann die eigentliche Besiedelung Montanas und tausende von Siedlern versuchten, sich das Land anzueignen. Das wiederum führte zur Rebellion der dort lebenden Sioux-Indianer und zu schweren Kämpfen. Diese fanden ihren Höhepunkt am 25. Juni 1876 in der entscheidenden Schlacht zwischen den von Sitting Bull und Crazy Horse angeführten Indianern (v. a. Sioux) und General Custer am Little Bighorn River. Das 7. US-Kavallerieregiment geriet dabei in einen Hinterhalt und wurde vollständig vernichtet. Heute ist das Schlachtfeld Nationalfriedhof und Nationaldenkmal. Am 11. November 1889 wurde Montana als 41. Staat in die Union aufgenommen.
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