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Arizona Geschichte
Indianer und Missionare
Indianer und Missionare
Bis ins 13. Jahrhundert war Arizona von präkolumbianischen Pueblo-Kulturen geprägt. Nach deren Untergang lebten hier verschiedene seßhafte Indianervölker wie die Hopi im Norden oder die Papago und Yuma im Süden des Landes. Mitte des 17. Jahrhunderts zogen auch Nomadenvölker der Navajo und Apachen aus den Great Plains hierher. Im späten 17. Jahrhundert errichteten spanische Franziskaner und Jesuiten erste Missionsstationen. Gegen diese Besiedlung setzten sich die Indianer erfolgreich zur Wehr. 1821 fiel Arizona an die USA, ab Mitte des 19. Jahrhunderts kamen erste Siedler über den Santa Fe Trail, 1864 wurden die Navajo von der US-Armee besiegt. Im Nordosten Arizonas liegt heute das bis nach New Mexico und Utah hineinreichende größte Navajo-Reservat der USA, in dem etwa 200.000 Menschen leben. Es umschließt die nur 7000 Einwohner zählende Reservation der Hopi. Im Südwesten und Süden liegen Reservate anderer Indianervölker. Arizona hat mit 5,5 Prozent den höchsten indianischen Bevölkerungsanteil der USA. Insgesamt leben hier über 3,5 Millionen Menschen, davon 19 Prozent Hispanics und drei Prozent Schwarze.
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