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Alaska Geschichte
Russisch-Amerika
Alaskas Südküste und Teile der Aleuten wurden 1741 von V. J. Bering und A. I. Tschirikow entdeckt. Als Monopolgebiet der Russisch-Amerikanischen Kompanie war das Land im Besitz Russlands, bevor es 1867 für 7,2 Millionen Dollar an die USA verkauft wurde. Alaska befand sich zuerst unter Zuständigkeit der US-Armee (1867-1877), dann der US-Schatzkammer (1877-1879) und der US-Marine (1879-1884). 1884 wurde Alaska zum Regierungsbezirk Alaska erklärt. Oberhaupt war ein vom Präsidenten der USA ernannter Gouverneur.
Durch den Goldrausch im Norden Ende des 19. Jahrhunderts zog Alaska verstärkt die nationale Aufmerksamkeit auf sich. 1912 erhielt das Land den Rang eines Territoriums. Zwar bestand die Bevölkerung Alaskas darauf, ein eigenständiger Staat zu werden, doch die US-Regierung ließ sich mit dieser Entscheidung noch mehrere Jahrzehnte Zeit. Gegner des Beitritts argumentierten damit, dass das Gebiet zu weitläufig und die Bevölkerung zu sehr verstreut sei.
Auch die schwache wirtschaftliche Lage Alaskas wurde als Hürde für den Beitritt zur Union angesehen, bis im Jahre 1957 Öl entdeckt wurde. Erst jetzt realisierte man die immensen Rohstoffquellen des Landes. Der Kongress gab seine ablehnende Haltung unverzüglich auf. Am 3. Januar 1959 unterzeichnete Präsident Dwight D. Eisenhower das Gesetz, mit Alaska als 49. Staat der Union beitrat.
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