Bisons in freier Natur
Custer State Park
In den Vereinigten Staaten gibt es nur noch wenige Regionen, die so unberührt und ursprünglich geblieben sind wie vor 150 Jahren. Der Custer State Park ist eine von ihnen. Etwa 1.500 Bisons durchwandern die riesigen Flächen, die sie sich mit scheuen Elchen, klettergewandten Bergziegen und neugierigen Wildeseln teilen. Custer Park, South Dakotas größter staatlicher Park, wurde im Jahr 1897 gegründet und umfasst Seen, Prärieebenen und Kiefernwälder.
Schlanke Felsformationen aus Granit, sogenannte „Needles“ (Felsnadeln), dominieren die skyline, und saftige Wiesen füllen die Täler.
Einer der Höhepunkte ist die Wildlife Loop Road. Die Rundstrecke führt durch eine herrliche, abwechslungsreiche Landschaft; mit etwas Glück bekommt man Präriehunde, Bighorn-Schafe, Wildpferde oder Bisons zu Gesicht. Die "tatanka" - so nennen die Lakota-Sioux den Bison - wiegen an die 1.000 kg; man sollte den guten Rat befolgen und nicht aus dem Wagen aussteigen, da sie durchaus gefährlich werden können.
Der 2.207 m hohe Harney Peak, der höchste Berg South Dakotas, ist einer der beliebtesten Punkte für Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Reiten, Jeep-Touren und Touren mit dem (Küchen)-Planwagen.