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Covered Bridges
Zimmer mit Aussicht
Nur in Vermont sind sie noch zahlreicher als in New Hampshire - die "Covered Bridges", überdachte Brücken, historische Wahrzeichen einer längst vergangenen Zeit. Erbaut wurden die zumeist hölzernen Konstruktionen größtenteils im 19. Jahrhundert: Zum einen als Schutz der eigentlichen Überführung vor Witterungseinflüssen, zum anderen, um den Pferden die Scheu vor der Überquerung der teilweise reißenden Flüsse zu nehmen. Nicht zuletzt spielten auch pekuniäre Gründe eine Rolle - je imposanter das Bauwerk, desto eher ließen sich Mautgebühren erheben.
Heute sind die Covered Bridges beliebte Fotomotive, haben aber ihren praktischen Nutzen nicht verloren - sei es, um Regenschauer oder Schneefälle abzuwarten oder um im Herbst die "Fall Foliage" zu beobachten. Auch Romantiker wussten die überdachten Brücken zu schätzen, konnten sich doch Liebespaare unbemerkt einen raschen Kuss geben, was den Brücken den Beinamen "Kissing Bridges" eingetragen hat. Die meisten Brücken liegen abseits der großen Straßen, über 50 gibt es allein in New Hampshire. Viele davon befinden sich in den White Mountains: die "Jackson Bridge" von 1876 überquert den Ellis River, bei Conway überspannt die "Saco River Bridge" (1890) den gleichnamigen Fluss, über den bei Bartlett eine weitere Brücke aus dem Jahre 1851 führt. Im Allgemeinen ist es kein Problem, die Covered Bridges mit dem Auto zu überqueren, allerdings verläuft der Verkehr überwiegend einspurig.
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