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Concorde
Historische Eintracht am gekrümmten Fluss
Ursprünglich trug die 1720 gegründete Siedlung den indianischen Namen Penacook. Übersetzt bedeutet dies soviel wie gekrümmter Ort. Der Name der am Westufer des Merrimack Flusses gelegenen Stadt bezieht sich auf den verschlungenen Verlauf des Flussbettes.
Um die fruchtbare Flussebene gab es immer wieder Streitigkeiten mit dem Nachbarstaat Massachusetts. 1765 einigten sich die Kontrahenten friedlich und die Siedlung wurde zum Gedenken in Concorde, also Eintracht, umbenannt. Concorde war in den Gründertagen auch die Hauptstadt von New Hampshire, bis sie 1808 von Portsmouth als Regierungssitz abgelöst wurde. Ursprünglich lebten die Einwohner der Stadt vom Granitabbau, dem Druckgewerbe und dem Bau von, als besonders stabil geltender, Reisekutschen. Heute sind Verwaltungen, Versicherungen und die umliegenden Landwirtschaftsbetriebe die wesentlichen Arbeitgeber für die 36.000 Einwohner. Etwa 20 km nördlich von Concorde liegt das Cantabury Shaker Village Freilichtmuseum. 1780 siedelte sich hier die Shaker Sekte wegen des fruchtbaren Bodens an. Die Shaker lebten in autarken Kommunen und propagierten die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Aufhebung der Rassendiskriminierung. Das letzte Mitglied der Kommune, die Schwester Ethel Hudson, verstarb 1992 im Alter von 96 Jahren.
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