Obama - ein Präsident stellt sich vor -
Obama - ein Präsident stellt sich vor ....
Barack Obama ist so ganz anders als die bisherigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Kein anderer Präsident, außer vielleicht Richard Nixon durch Watergate, hat es geschafft die Amerikaner (und das schon im Vorwahlkampf der Demokraten um die Nominierung für die Präsidentschaftswahl) so für die aktuellen Themen der Zeit zu interessieren - wie eben er - Barack Obama. Daneben verkörpert Obama den "amerikanischen Traum". Eben diesen Traum vom Leben in Wohlstand und Freiheit für jeden Menschen.
Aber nicht nur wegen seines Charakters und seiner exzellenten Redekunst ist Obama in die Geschichtsbücher eingegangen. Obama steht für eine rassische Revolution in der amerikanischen Politik. Barack Obama wurde am 20. Januar 2009 zum ersten Afro-Amerikanischen Präsidenten der USA ernannt. Etwas was noch in den 60er Jahren unvorstellbar gewesen wäre, wurde nun wahr. Nie zuvor in der amerikanischen Geschichte war ein "Schwarzer" im Weißen Haus. Nun wird der Traum des Bürgerrechtlers "Martin Luther King" endlich wahr; "I have a dream".
Barack Obama schaffte den Aufstieg aus eher bescheidenen Verhältnissen, er wuchs bei seinen Großeltern auf, sein Vater, der aus Kenia stammte, lies seine Frau und das Kind in den USA zurück. Obama studierte Rechtswissenschaften und hospitierte danach als "Social Worker" und half den Ärmsten in der Megacity Chicago.
Obama - ein Politiker "for the rest of us"
Die Stadt Obamas ist Chicago. Er verbrachte in den 80er Jahren viel Zeit dort und arbeitete dort als "Social Worker". Die farbige Bürgerechtsbewegung machte aus dem frischen Absolventen einen politisch denkenden Menschen. Obama wollte sich aber nie nur als "Mann" der Schwarzen verkaufen. Obama war aber immer ein "Führer", ein Mann der in den Bann zieht und um den sich andere gern gruppieren. Die USA erhofft sich von Obama viel. "Obama wird ein besonderer Präsident werden".
Barack Obama - ein besonderer Mensch
Hinter Obama steht seine Ehefrau Michelle Obama. Die Ehe mit der Juristin brachte zwei Töchter hervor. Michelle hielt ursprünglich nichts von der Idee des Ehemanns Präsident der USA zu werden. Erst mit der Zeit hat Sie sich an den Gedanken (langsam) gewöhnt. Obama selbst kommt aus Hawaii. Auf dieser Insel erblickte er 1961 das Licht der Welt. Sein Vater stammte aus Afrika und seine weiße Mutter kam ursprünglich aus Kansas. Die Ehe hielt nicht lang und wurde bald geschieden. Obama wuchs bei seinen Großeltern auf, studiere in New York und Harvard Jura.
Obama steht für ein WIR - steht für den "American Moment"
Der neue US-Präsident gilt bei vielen US-Amerikanern als Erlöser. Trotzdem muss die realistische Antwort auf die Frage nach dem Erlöser lauten, dass Obama ein Präsident mit Visionen und nicht mit festestehenden Lösungen ist bzw. sein kann. Obama ist einfach ein Mensch, der ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugt. Er hat schon vor seiner Wahl die Deutschen mit den Amerikanern versöhnt und hat das "Old-Europe" wieder zurück in das Bündnis mit den USA geführt. Das Mittel seiner "Macht" sehen viele Beobachter in der Redekunst des Präsidenten aus Chicago.
Die Zeit ist einfach reif gewesen für eine Politik, die weit weg ist von der "alten" amerinkanischen Kommunikation. Eine Politik der Klarheit, der sozialen Erneuerung und der Demokratie. Obama hat einfach den Traum, den amerikanischen Traum, wiederbelebt. Obama ist aber vorallem eins, glaubwürdig und (bisher) sehr ehrlich. Er verspricht nichts, er verchönt nichts und ja - hmm - yes - Mr. Präsident "We can!". Mit breiten Mehrheiten, mit der amerikanischen Mitte und der Zusammenarbeit mit den Partnern der USA setzt Obama auf eine gemeinschaftliche Zukunft.
Quelle: NWP