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Die Vieh-Hauptstadt

Amarillo Überblick

Amarillo liegt im Zentrum der riesigen Panhandle Plains im Nordwesten von Texas und ist das Tor zum Palo Duro Canyon, dem zweitgrößten Canyon der USA. Wie kaum eine andere Stadt verkörpert Amarillo den amerikanischen Westen – allgegenwärtig ist das “Ranching”. Amarillo rühmt sich der größten Viehauktion des Staates und ist das Hauptquartier der “American Quarter Horse Association”. Im Jahre 2003 wurde die Stadt vom “True West Magazine” zu einer der typischsten Westernstädte Amerikas gekürt.

Wo heute die Autobahnen I-27 und I-40 aufeinander treffen, wurde Amarillo 1887 als Eisenbahn-Camp gegründet. Die gelbliche Erde und die gelben Wiesenblumen gaben der Stadt ihren Namen – Amarillo kommt aus dem Spanischen und bedeutet “gelb”. Indianer, Konquistadoren, Büffeljäger, Abenteurer und Revolverhelden haben auf vielfältige Weise ihre Spuren hinterlassen. Nicht zuletzt hatte die Eisenbahn maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen Wachstum und der Entwicklung Amarillos. Dieses reiche historische Erbe ist nach wie vor lebendig.

In seiner Blütezeit war Amarillo der Mittelpunkt der Route 66, der legendären 2.448 Meilen langen Verbindung zwischen Chicago und Los Angeles. Die Stadt büßte viel Lebenskraft ein, als die Strecke durch die Interstate 40 ersetzt wurde, doch hält sie die Erinnerung an die Route 66 bis heute wach. Der interessanteste Abschnitt des historischen Highways befindet sich westlich von Downtown in Old San Jacinto und trägt heute den Namen West 6th Avenue.

Eine der kuriosesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Amarillo ist die etwas außerhalb gelegene “Cadillac Ranch”. Auf einem Feld stecken zehn Cadillacs mit den Kühlerhauben voran in der Erde, ausgerichtet nach Westen und im gleichen Winkel wie die Cheops-Pyramide. Eine Künstlergruppe aus San Francisco installierte 1974 dieses Projekt, mit dem sein Finanzier, der texanische Millionär Stanley Marsh 3, dem amerikanischen Automobil ein Denkmal setzte.

Der beste Tag, um Amarillo zu besuchen und dem “Old West” nachzuspüren, ist der Dienstag, wenn die “Amarillo Livestock Auction” stattfindet. Bei der größten Viehauktion von Texas wechseln jährlich mehr als 100.000 Rinder den Besitzer.

In Texas ist alles ein bisschen größer, eben “great”, und dies macht auch vor den Mahlzeiten nicht Halt. Weltberühmt ist die “Big Texan Steak Ranch, Opry & Cowboy Palace” – hier gibt es ein 72-oz. Steak-Dinner “for free”. Kostenlos ist es allerdings nur dann, wenn Sie es schaffen, das 2-kg-Steak mitsamt Beilagen innerhalb von einer Stunde zu essen. An jedem Dienstagabend gibt es Livevorführungen der Big Texan Opry:
Western- und Countrymusik mit Tanzeinlagen.

Der "Grand Canyon" von Texas

Der “Grand Canyon of Texas” ist der zweitgrößte Canyon der Vereinigten Staaten – 194 km lang, 32 km breit und 243 m tief. Schon vor 12.000 Jahren diente die gigantische Schlucht den Indianern als Jagdgrund. Auch der spanische Eroberer Francisco Vásquez de Coronado machte 1541 auf seiner Expedition mit dem Canyon Bekanntschaft. 

1874 war Palo Duro Schauplatz zweier Schlachten zwischen den Truppen der US-Armee und den Indianern, die daraufhin aus dem Gebiet vertrieben wurden. Bereits zwei Jahre später ließ der texanische Ranching-Pionier Charles Goodnight hier seine Rinder grasen. 1933 wurde das seinerzeit in Privatbesitz befindliche Gebiet dem Staat übergeben und im darauf folgenden Jahr als Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Name Palo Duro kommt aus dem Spanischen und bedeutet “hartes Holz”. Der Canyons besticht durch farbige Felsschichten und Steinpfähle (“Hoodoos”), die im Laufe der Zeit von Wind und Wasser geformt wurden. Juniper- und Mesquitebäume säumen die Wände der Schlucht. Im Jahre 2002 wurde der Park um weitere 814 Hektar Land erweitert. 

Der Palo Duro ist mit dem Auto befahrbar: Durch den Park führt ein 16 Meilen langer “Scenic Drive”, der sechsmal den Red River kreuzt, der diesen gewaltigen Canyon einst geschaffen hat. Doch gibt es auch abseits der asphaltierten Strecke zahlreiche Wege, um das Innere dieser beeindruckenden Landschaft zu erkunden. Die meisten Trails führen zu dem berühmten “Lighthouse”, einer 22 m hoch aufragenden Felsformation.

Der Park ist ganzjährig geöffnet und offeriert ein breites Angebot an Outdooraktivitäten, wie Wandern, Angeln, Mountainbiken und Reiten (Pferdeverleih im Park). Zur Übernachtung stehen mehrere Campingplätze zur Verfügung. Grundsätzlich sollten Besucher ihre Aktivitäten zu früh wie möglich beginnen, besonders zwischen Mai und September. In dieser Zeit wird es tagsüber im Canyon sehr heiß. An den Sommerabenden ist das Pioneer Amphitheater Schauplatz des Musical-Dramas “Texas”. Vor der spektakulären Kulisse des Canyons wird die Geschichte des Panhandle aufgeführt.
11450 Park Road 5

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